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VfL Hameln müht sich gegen Himmelsthür zu einem 35:30-Sieg

Keine Ideen, kein Glanz – aber wenigstens auch keine Verletzten

Hameln. Die Oberliga-Handballer des VfL Hameln wollten ihrem Heimpublikum eigentlich etwas bieten. Herausgekommen ist nur eine überaus dürftige Vorstellung und ein 35:30 (16:13)-Arbeitssieg gegen Schlusslicht TuS GW Himmelsthür. „Das sind solche undankbaren Spiele, in den man sich nur blamieren kann. Und das haben wir reichlich getan. Eigentlich müssten wir uns bei jedem Zuschauer einzeln entschuldigen“, schimpfte Trainer Henning Sohl, sprach von einem „dreckigen Erfolg“ und zog als ernüchterndes Fazit: „Hauptsache zwei Punkte und keine Verletzten.“ Was dem 43-Jährigen die Zornesröte ins Gesicht trieb, war die Tatsache, „dass wir uns nahtlos dem Niveau des Gegners angepasst haben und kein Spieler aus der so genannten zweiten Reihe seine Chance genutzt hat“. Neben dem verletzten Torben Höltje ließ Sohl auch Björn Schubert und Oliver Glatz draußen. Mit dem Gegner musste man eigentlich Mitleid haben. Bedingt durch Krankheit, Verletzungen und berufliche Verpflichtungen reiste der Tabellenletzte lediglich mit einem Torwart und sieben Feldspielern an. Dazu verletzten sich Christopher Kollmann und Markus Watermeyer bereits in der Anfangsviertelstunde und schleppten sich fortan nur noch als Statisten durch das Match. Trotzdem gelang es dem VfL nicht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und für klare Verhältnisse zu sorgen. Dominik Niemeyer, mit neun Toren bester VfL-Werfer, brachte es auf den Punkt: „Das war spielerisch ganz schwach von uns.“ Erfreulich aus VfL-Sicht war das Comeback von Torwart Tim Heisterhagen. Der 24-Jährige wurde in der 27. Minute für Rosenthal eingewechselt.

veröffentlicht am 15.03.2015 um 15:43 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Niemeyer (9), Maczka (6), Pille (6/4), Heemann (5), Henke (2), Brendler (2), Colussi (2), Schorich (1), Gödecke (1), Evert (1), Künzler. jko



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