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Frust und Enttäuschung nach 28:30-Pleite gegen Tarp

Kein Meister – keine Party: Springe verdaddelt Aufstieg

Handball (aro). Es war ein Handball-Krimi à la Hitchcock. Unheimlich spannend – aber ohne Happy End. Statt Sektduschen gab es bei den Handballfreunden Springe nach der 28:30-Heimpleite gegen „Angstgegner“ Tarp/ Wanderup nur Frust und Enttäuschung. Spiel verloren. Titel futsch. Den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst. Schon wieder „nur“ Zweiter – wie im Vorjahr.

veröffentlicht am 20.05.2012 um 17:58 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

Kein Meister – keine Party: Statt Sekt gibt’s wieder nur Selters. Vor dem Saisonfinale stand das Team von Trainer Oleg Kuleshov noch auf der Pole Position, hatte alle Trümpfe in der Hand. Und dann das: Durch die bittere 28:30-Niederlage platzte der Traum vom Titelgewinn. Und der vom direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga gleich mit. Springe vergab den Matchball, Henstedt ist Meister. Mit einem 35:24 in Großburgwedel verdrängte Henstedt die Springer auf der Zielgeraden noch von Platz eins. 60 Minuten lang war die proppevolle Sporthalle an der Harmsmühlenstraße ein Hexenkessel – aber nach dem Schlusspfiff herrschte nur noch Trauer-Stimmung bei den fast 700 Fans der Handballfreunde Springe, den tapfer kämpfenden Spielern und Trainer Oleg Kuleshov. Es war eine Klasse-Parti, die bis zum Schluss auf Messers Schneide stand. Der bis in die Haarspitzen motivierte Gegner bot eindrucksvoll Paroli und machte den Handballfreunden das Leben schwer. Das spiegelt auch der knappe 15:14-Halbzeitstand wider. Nach dem Seitenwechsel stellte Tarps Trainer Jan Weide in der Abwehr um und ließ Springes Regisseur Jannis Fauteck kurz decken – mit Erfolg. Fauteck & Co. kamen überhaupt nicht damit klar, Springe lag zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren zurück. Nach dem 28:28-Ausgleichstreffer keimte zwar noch einmal Hoffnung auf – aber nur kurz. Als kurz nach Spielende das Ergebnis aus Großburgwedel verkündet wurde, wurde der Albtraum Wirklichkeit.

Ein Video gibt es im Internet auf dewezet.de

Enttäuscht: Nils Eichenberger (HF Springe) musste den Schock erst einmal verdauen. Foto: nls


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