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HF Springe kassieren im letzten Spiel der Jahres ihre höchste Saisonniederlage – 24:35 in Beckdorf

Kein Herz, kein Mut, keine Punkte

Handball (jab). Drittligist HF Springe hat auch sein letztes Auswärtsspiel des Jahres nicht gewonnen. Genau genommen waren sie beim SV Beckdorf vom ersten Punkt in der Fremde so weit entfernt wie die deutsche Nationalmannschaft derzeit von der Weltspitze: Mit 24:35 (13:17) kamen die Springer unter die Räder – es war die höchste Niederlage der Saison. „Nach diesem Spiel hat hoffentlich jeder erkannt, dass man über nichts anderes als den Klassenerhalt reden muss“, sagt Springes Trainer Holger Schneider. Nur drei Punkte Vorsprung hat seine Mannschaft auf den ersten Abstiegsplatz.

veröffentlicht am 17.12.2012 um 00:02 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

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35 Gegentore – das lässt auf eine wieder einmal schwache Abwehrleistung schließen. Die Defensive war für Schneider diesmal aber nicht das Hauptproblem. „Wir haben das Spiel klar im Angriff verloren“, sagt der Coach. Der setzte gegen den torgefährlichsten Angriff der Liga auf eine 4:2-Deckung. „Die haben wir auch ganz gut gespielt und viele Bälle geholt – aber wir haben sie nicht verwertet“, so Schneider. 30 Fehlversuche standen für die Springer am Ende in der Bilanz, „wir haben so halbherzig geworfen, die Bälle hätte der Torwart fast gefangen“, ärgert sich der Trainer.

Bis zum 4:4 (8.) verlief das Spiel ausgeglichen, dann zog Beckdorf auf 9:4 (13.) davon. Springe kam noch auf 10:7 (20.) und 13:10 (25.) heran, zur Pause lagen die Gäste mit vier Toren hinten. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gastgeber schnell ab, nach der Roten Karte gegen Nikolaos Tzoufras (40.) nach einem Foul („Die war völlig überzogen, zwei Minuten hätten gereicht“, so Schneider) zogen sie immer weiter davon. „Beckdorf hat uns klar gezeigt, dass zum Handball auch Herz und Mut und Einstellung gehören. Das hat meiner gesamten Mannschaft gefehlt, das war blutleer. Darüber müssen wir ernsthaft reden – und das werden wir am Montag auch tun“, kündigt Schneider an.

Drittligaformat bescheinigte er erneut nur seinem Torhütergespann Jendrik Meyer/Andreas Stange. „Auf allen anderen Positionen haben wir noch 80 Prozent Steigerungspotenzial“, sagt er. Schneider ist froh, dass jetzt Pause ist. In dieser Woche bittet er noch zum Training, über die Feiertage hat die Mannschaft frei, gleich zum Jahresbeginn geht es dann ins Trainingslager. „Wir haben so viele Deifizite, die lassen sich so schnell nicht aufarbeiten“, so der Coach.

HF Springe: Meyer, Stange – Mallios (8/4), Riganas (5), Karpstein (4), Helmdach (3), Tzoufras (2), Deutsch (2), Kolditz, Hinz, Gorpishin, Evangelidis, Borgmann.



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