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VfL müht sich zum 29:27 gegen Münden / Heisterhagen und Glatz stark

Kein Glanz – aber zwei Punkte

Hameln. „Das waren zwei dreckige Punkte. Aber auch solche Partien musst du gewinnen“, machte Trainer Henning Sohl schnell einen Haken hinter den 29:27 (13:13)-Sieg des VfL Hameln gegen die TG Münden. Entscheidend sind letztendlich die nackten Zahlen. Und da mischt der VfL mit jetzt 9:3 Punkten weiter munter in der Spitzengruppe der Handball-Oberliga mit. Eine Woche nach dem furiosen Top-Spiel gegen Braunschweig mussten sich die 350 Fans in der Sporthalle Afferde diesmal mit Hausmannskost begnügen. „Die Quote an Fehlwürfen war zu hoch“, resümierte der Chefcoach. Von Beginn an fanden die Hausherren nicht so richtig Zugriff. Die noch punktlose TG Münden machte dem VfL mit einer leidenschaftlichen Vorstellung und dem wurfgewaltigen Kanonier Christian Grambow (16/4) lange Zeit das Leben schwer. „Wir waren zu unkonzentriert“, erkannte Jannik Henke. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten sich die Hamelner auf 18:15 ab und verwalteten danach den Vorsprung. Der Sieg geriet zu keiner Zeit mehr in Gefahr, so dass sich auch Regisseur Henke nach Spielschluss versöhnlich zeigte: „Im zweiten Durchgang haben wir uns gesteigert und es souverän runtergespielt.“ Der 23-Jährige fand damit die richtigen Worte für das, was man einen glanzlosen Sieg nennt. Der in der 15. Minute für den diesmal indisponierten Torhüter Frank Rosenthal eingewechselte Tim Heisterhagen konnte Verlauf der Partie noch einige Glanzpunkte setzten. So entschärfte er unter anderem auch zwei Siebenmeter von Christian Grambow und Georg Mendisch. Im Feld verdiente sich diesmal Oliver Glatz, der mehrfach seine ganze Routine in die Waagschale warf, die besten Noten.

veröffentlicht am 11.10.2015 um 12:50 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

VfL Hameln: Heisterhagen, Rosenthal - Glatz (6), Otto (6), Henke (4), Brodhage (4/2), Niemeyer (2), Gödecke (2), Höltje (2/2), Brendler (1), Jasarevic (1), Jürgens (1), Künzler, Pille. jko



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