weather-image
17°

Schweres Heimspiel gegen HSC Neustadt-Sebnitz für die noch sieglosen Frauen des MTV Rohrsen

Kehrt mit Nevena Orsulic der Erfolg zurück?

Handball. Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Erst 25:37 zu Hause gegen Osterwald, dann 26:29 in Hildesheim. Die noch sieglosen Handball-Frauen des MTV Rohrsen bekamen gleich beim Saisonstart zu spüren, dass die neue 3. Liga wesentlich stärker ist als die alte Regionalliga. „90 Prozent reichen in dieser Liga nicht. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen“, fordert Trainer Michael Hensel, dessen Team in den ersten beiden Partien noch Lehrgeld zahlen musste. Mit Ausnahme von Top-Torjägerin Manuela Schostag, die vor Selbstvertrauen strotzt, wirkten fast alle anderen Spielerinnen im Angriff bisher mutlos.

veröffentlicht am 01.10.2010 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:07 Uhr

270_008_4374849_sp102_0310_5sp.jpg
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Im Abschluss fehlt oft nicht nur das nötige Quäntchen Glück, sondern das Selbstvertrauen, das man auch braucht, um die Strafwürfe sicher zu verwandeln. In Hildesheim kosteten die verballerten Siebenmeter Schostag und Co. den durchaus möglichen Sieg. Das weiß auch Hensel: „So etwas darf uns nicht noch einmal passieren. Man kann ja durchaus mal einen Siebenmeter verwerfen, aber nicht gleich drei!“ Dass ausgerechnet heute (17.30 Uhr, Hohes Feld) gegen den noch ungeschlagenen HSC Neustadt-Sebnitz der erste Saisonsieg gelingt, bezweifelt selbst Rohrsens Trainer, der die Sachsen, die in der Nähe der tschechischen Grenze zu Hause sind, beim 31:19 in Osterwald beobachtete. Vor allem vor Marta Adamkova und Alexandra Urbanova hat Hensel sehr großen Respekt: „Das sind zwei absolute Top-Spielerinnen, die auch extrem torgefährlich sind.“

Auf die zuletzt nicht immer ganz sattelfeste 6:0-Abwehr des MTV und Torhüterin Michaela Schostag, die sich wie Vanessa Stöber und Anne-Kristin Deutsch mit einer Erkältung herumplagt, kommt also ein hartes Stück Arbeit zu. Sollte man die Torjägerinnen des Gegners nicht in den Griff kriegen, ist auch eine Manndeckung eine denkbare Alternative. Hierfür würde sich beispielsweise Anja Basteck anbieten. „Wir sind zwar klarer Außenseiter. Aber wir werden das Feld nicht kampflos räumen. Schließlich haben wir keine Punkte zu verschenken“, sagt Hensel, dessen Team auf jeden Fall genügend Zeit hatte, die Wunden zu lecken. Weil die HSG Isernhagen ihr Team kurz vor Saisonbeginn zurückzog, hatte der MTV am vergangenen Wochenende nämlich spielfrei. So konnten die angeschlagenen Spielerinnen ihre Blessuren auskurieren.

Endlich wieder dabei ist Nevena Orsulic, die nach ihrer fast zweimonatigen Verletzungspause am Donnerstag erstmals wieder mittrainierte. Die Kreisläuferin, die aufgrund einer Knieverletzung pausieren musste, wurde zuletzt schmerzlich vermisst. Für 60 Minuten wird es für sie zwar noch nicht reichen. Aber Orsulic soll auf jeden Fall die Möglichkeit bekommen, ein paar Minuten Spielpraxis zu sammeln.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?