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Emmerthal in der Fremde schon lange sieglos – jetzt wartet Wittingen

Kampf dem Fluch

EMMERTHAL. In eigener Halle sind sie eine Macht, in der Fremde seit Anfang September sieglos. Diesem Fluch will die TSG Emmerthal, der Tabellendritte der Handball-Verbandsliga, nun den Kampf ansagen. Ausgerechnet am Samstag (19.15 Uhr), wenn die Reise zur SG VfL Wittingen/Stöcken geht.

veröffentlicht am 22.11.2018 um 19:07 Uhr

Wichtige Lagebesprechung: Darauf wird TSG-Trainer Roland Schwörer (2. v. l.) auch beim Spiel in Wittingen nicht verzichten. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Zum Auftakt sprangen für die Spieler der TSG Emmerthal bei der HSG Nienburg II die bislang einzigen beiden Auswärtspunkte heraus. Danach gab es in Osterode, Rhumetal und Heidmark nichts mehr zu holen.

„Wir wollen endlich mal wieder in fremder Halle punkten“, ließ auch Teamchef Hendrik Lity schon vor dem Abschlusstraining durchblicken. Hat aber nicht vergessen, das auch in der vergangenen Saison nach einer 28:31-Niederlage die Stimmung eher trübe war. Mit Roland Schwörer fährt diesmal immerhin ein sorgenfreier Trainer in die Region zwischen der Lüneburger Heide und der Altmark. Zumindest was den Spielerkader betrifft, wie Lity bekannt gab: „Von jung bis alt sind alle Spieler dabei.“

Das ist aber bestimmt kein Ruhekissen, denn die Wittinger haben ihre Sporthalle in dieser Saison ganz schnell zu einer kaum einzunehmenden Festung umgebaut. Allein die HSG Heidmark konnte im Regionsduell im „Kampf um die Heidekrone“ einen Zähler entführen. Ansonsten hatte die Konkurrenz überhaupt nichts zu melden. Wenn sich die fast 150 Kilometer lange Tour also wirklich lohnen soll, muss bei der TSG möglichst alles zusammenpassen. Nicht nur im Angriff, sondern vor allem in der Abwehr. Denn die wird sich auf 60 Minuten geballte Macht in Sachen Torewerfen einstellen müssen. Wenn das angriffsfreudige Trio mit Nick Schmidt, Lars Erxleben und Sebastian Schulze erst einmal richtig ins Rollen kommt, dürfte es für Emmerthals Defensivabteilung um Kapitän Jürgen Rotmann kaum eine ruhige Minute geben. Entsprechend dürfte Schwörer wohl auch die letzten Trainingseinheiten gestaltet haben. Frei nach dem Motto „Hinten werden die Enten fett“ standen Abwehrvarianten ganz oben auf dem Stundenplan.



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