weather-image
28°
HO-Handball meldet sich mit 30:29-Sieg zurück auf der Erfolgsspur

Kalt serviert Sehnde ab

HAMELN-PYRMONT. Mit Kampf und Dampf zurück in die Erfolgsspur. In der Landesliga mussten die Männer von HO-Handball beim 30:29-Sieg gegen den TV Sehnde bis an ihre körperlichen Grenzen gehen, denn der Gegner trat überaus robust auf und packte resolut zu.

veröffentlicht am 04.03.2018 um 19:39 Uhr

Überragt mit acht Toren: Sebastian Kalt von HO-Handball. Foto: nls
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Teilweise ist es auch etwas aus dem Ruder gelaufen. Erkennbar auch an den zwei Roten Karten für Sehnde. Jan Torben Weidemann und Oliver Waltemathe musste ich in der zweiten Halbzeit aufgrund von Verletzungen auswechseln,“ bilanzierte Trainer Frank-Michael Wahl. Die Partie stand so bis in die spannende Schlussphase hinein auf des Messers Schneide. Beim 27:27 (52.) machten dann aber der überragende Sebastian Kalt (8) und Fabian Weidemann mit einem Doppelschlag zum 29:27 den Weg zum Sieg frei – und Jan-Philipp Böhlke wenig später den Sack endgültig zu. „Das war die Trotzreaktion, die ich mir nach der unnötigen Niederlage gegen Bothfeld erhofft habe“, freute sich Wahl.
Großenheidorn II – VfL Hameln II 24:29 (14:16). „Endlich ist der Knoten geplatzt“, bejubelte Trainer Daniel Wick frenetisch den ersten Sieg seit dem 9. Dezember 2017. Den Grundstein dafür legte die Hamelner Oberliga-Reserve mit einer starken Deckung, aus der Torhüter André Hübner noch herausragte. Aber auch im Angriff lief es diesmal wesentlich besser als zuletzt. Hier erlebte vor allem Dominik Schierholz mit zehn Treffern eine wahre Sternstunde und avancierte so zum Matchwinner. „Das war genau die Reaktion, die wir uns erhofft haben,“ hakte Wick die Partie zufrieden ab.
HSG Exten/Rinteln – MTV Rohrsen 32:19 (14:9). Beim Landesligisten MTV Rohrsen geht die Talfahrt weiter und die letzten Lichter aus. Im Kellerduell nahm das Unheil schon in der ersten Halbzeit seinen Lauf und nach der Pause noch mehr Tempo auf. Denn Spielertrainer Oliver Duus stand erneut nur ein dünn besetzter Kader zur Verfügung. Der hatte in der Schlussphase auch konditionell nicht mehr viel nachzulegen und bekam vor allem Extens torfreudiges Quartett mit Alexander Ermakow, Lukas Jurys, Eimantas Grimuta und Tomas Tonkunas nur schwer in den Griff.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare