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Kampf um den Klassenerhalt: Handballfrauen des MTV empfangen Blomberg II

Käber-Debüt als Rohrsen-Coach

Rohrsen. Rohrsens neuer Coach Frank Käber hat von seinem Vorgänger Mike Bezdicek einen schweren Trainerjob übernommen. Der 54-jährige Bückeburger, der heute (17.30 Uhr) im Heimspiel gegen Blombergs Bundesliga-Reserve erstmals Rohrsens Handballfrauen coacht, muss in den nächsten Wochen mit dem MTV nicht nur den Klassenerhalt in der 3. Liga schaffen, sondern gleichzeitig auch die Weichen für die Zukunft stellen, sprich für die neue Saison.

veröffentlicht am 15.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Und weil voraussichtlich erst nach dem letzten Saisonspiel in Hahlen (11. Mai) klar ist, ob Rohrsen in der 3. Liga bleibt oder in die Oberliga absteigt, muss Käber zweitgleisig planen. Das macht die Arbeit für den neuen Coach nicht einfacher – insbesondere was die Verpflichtung möglicher Neuzugänge angeht. „Wir haben die ersten Gespräche geführt. Es sieht ganz gut aus, aber konkret ist noch nichts“, sagt Mannschaftsführerin Nina Griese, die nach dieser Saison ihre Handball-Karriere beenden will. Was den jetzigen Kader angeht, „haben bereits alle Spielerinnen für die 3. Liga zugesagt“.

Selbst im Falle eines Abstieges geht Griese davon aus, dass nahezu der komplette Kader zusammenbleibt. Fraglich zu sein scheint, ob auch Rohrsens Top-Torschützin Lisa Huch weiter in Rohrsen spielt. „Wenn wir absteigen sollten, wird es schwer sie zu halten“, vermutet Griese. Es sei aber nicht ausgeschlossen, „dass Lisa bei uns bleibt“. Und auch was den Kampf um den Klassenerhalt angeht, ist Griese zuversichtlich. Die heutige Partie gegen Blombergs Bundesliga-Reserve sei das erste von insgesamt noch sieben „Endspielen“, von denen die Kellerduelle gegen die direkten Konkurrenten aus Greven, Stade, Osterode und Hahlen für Rohrsen im Klassenerhaltungskampf entscheidend sein dürften.

Aber auch gegen Blombergs Reserve rechnet sich Griese was aus: „Es wird schwer, aber vielleicht gelingt es uns ja zumindest einen Punkt zu holen.“ Denn der könnte am Saisonende möglicherweise Gold wert sein.



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