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Rohrsen startet in Hahlen

Jetzt fliegen sie wieder in der 3. Liga

Hameln. Mit Verspätung starten die Handballerinnen des MTV Rohrsen heute (17.30 Uhr) beim TSV Hahlen in die 3. Liga. Am ersten Spieltag waren Katharina Tyce und Co. noch spielfrei, aber keinesfalls untätig. „Die Konkurrenz schläft nicht“ heißt es, und deshalb sah sich Trainer Frank Käber mit seinem kompletten Kader in Minden das erste Spiel des heutigen Gegners an. Und der war nicht von Pappe, denn Hahlens Auftritt war schon eine starke Nummer.

veröffentlicht am 13.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 14:12 Uhr

Teammanager Robert Drechsler wollte den Sieg aber nicht zu hochhängen: „Hahlen hat zwar eine kampfstarke Mannschaft, doch am ersten Spieltag gibt es noch nicht viel zu sehen. Nach drei, vier Wochen weiß man mehr.“ Sportlich hat er das Saisonziel trotzdem schon abgesteckt, und das heißt wie in den beiden Jahren zuvor schlicht und einfach Klassenerhalt. Drechsler geht die Sache dennoch positiv an: „Ich würde mich freuen, wenn es besser läuft.“ Doch die Staffel hat mal wieder ein neues Gesicht bekommen. „Die Konkurrenz ist schwer einzuschätzen und einige Mannschaften haben richtig aufgerüstet“, weiß Rohrsens Manager. Er nennt vor allem den HSV Marienberg, bei dem fast schon Profiverhältnisse herrschen. Für Drechsler ist das überhaupt kein Thema: „Da müssen wir die Kirche im Dorf lassen. Bei uns sind die finanziellen Mittel sehr begrenzt.“

Dafür setzt man beim MTV auf starken Teamgeist. Und den können die Spielerinnen schon heute in die Waagschale werfen. Denn im Hahlener Team konnte Rohrsens Coach Frank Käber durchaus Schwachstellen erkennen. Und sein Trainerkollege Kai Bierbaum hat Respekt vor Rohrsens Damen: „Die Struktur im Team hat Käber sehr verändert. Und die haben sich mit Nele Biester und Janeli Patrail zwei richtig gute Neuzugänge geholt.“ Deshalb sieht Bierbaum sein Team trotz des 27:20-Sieges in der vergangenen Saison auch keinesfalls in der Favoritenstellung.

Große personelle Sorgen gibt es beim MTV Rohrsen heute nicht. Im aktuellen Kader taucht jedoch der Name Vanessa Stöber nicht mehr auf. Ein Knorpelschaden im Knie zwingt sie erneut zu einer längeren Pause. „Für Vanessa ist erst einmal Ruhe angesagt“, nannte Drechsler als Grund für den Ausfall. Doch die schnelle Außenspielerin ist heute dabei, wird neben Maria Stiller als zweite Betreuerin auf der Bank sitzen und mitfiebern.kf

V. Stöber nls


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