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Trotz 22:37-Heimpleite: Hamelns A-Jugend zieht sich gegen Meister Berlin prima aus der Affäre

„Jeder hat Charakter gezeigt“

Hameln. „Wir haben über 20 Tore geworfen und keine 40 kassiert. Das war für uns absolut in Ordnung“, war Roland Schwörer, Interimstrainer der Bundesliga A-Jugend des VfL Hameln nach dem ungleichen Duell mit dem unangefochtenen Spitzenreiter Füchse Berlin mit der Leistung seiner Jungs zufrieden. Mit 22:37 (9:19) musste der Tabellenvorletzte letztendlich gegen den amtierenden Deutschen Meister die Segel streichen.

veröffentlicht am 02.02.2014 um 14:17 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

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Die knapp 300 Zuschauer in Afferde honorierten den Auftritt der Hausherren dennoch mit donnerndem Applaus. „Das Publikum hat gemerkt, das wir alles in die Waagschale geworfen haben“, erkannte Co-Trainer Matthias Braun. Bis zum 3:4 nach sieben Minuten blieb der VfL auf Schlagdistanz. Die „Jungfüchse“, die ohne Cheftrainer Bob Hanning angereist waren und von Co-Trainer Roy Kalweit betreut wurden, merkten, dass es mit angezogener Handbremse auch in Hameln schwierig wird. Der verlustpunktfreie Primus (28:0 Pkt.) legte eine deutliche Schippe drauf und zog kontinuierlich davon. Die Darbietung des Meisters, wo Kevin Struck mit 13 Treffern bester Werfer war, erinnerte teilweise schon enorm an Herren-Handball. Mit starker Athletik spielten sie überaus abgeklärt. „Da ist keiner dabei, der Mist baut“, musste Matthias Braun neidlos anerkennen. Der VfL steckte jedoch zu keiner Zeit den Kopf in den Sand. „Die Jungs haben vorne um jeden Ball geackert und hinten alles versucht, um größeren Schaden abzuwenden. Durch das hohe Engagement ist für die Füchse einiges auf der Strecke geblieben“, lobte Trainer Roland Schwörer. Aus seinem Team hob er die beiden Torhüter Yannick Rüter und Jannis Larisch sowie André Brodhage hervor.

„André hatte bislang wenig Spielanteile. Wir haben ihm Vertrauen geschenkt und er hat eine richtig gute Partie abgeliefert“, so Schwörer. Was für den Coach zudem wichtig war, „dass wir uns endlich wieder als Mannschaft präsentiert haben und abgerufen haben, was abrufbar ist. Jeder hat Charakter gezeigt.“ Hier wollen Schwörer und Braun auch weiterhin den Hebel ansetzen: „Unabhängig vom Tabellenstand soll hier am Ende jeder rausgehen und sagen, es war ein geiles Jahr und es hat sich gelohnt Bundesliga zu spielen.“

VfL Hameln: Otto (5), Cardoso (4), Brodhage, Brünger (je 3), Brendler, Dettmering (je 2), Dohme, Jürgens, Jasarevic (je 1). jko



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