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Drei heimische Vereine mischen die Handball-Regionsoberliga auf

Jede Menge „Frauenpower“

Hameln-Pyrmont. Ein Blick auf die Tabelle der Regionsoberliga macht es deutlich – für jede Menge „Frauen-Power“ sorgen in dieser Saison drei Vereine aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Mit 10:0 Punkten ist der MTV Rohrsen II der Primus der Liga, doch dem MTV hängt die Konkurrenz dicht auf den Fersen. Hier halten die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf (10:2) und die TSG Emmerthal (8:2) als Zweiter und Vierter der Tabelle ihre Fans bei bester Laune. Dritter im Verfolgertrio ist mit Großenheidorn II (8:0) der einzige Mitstreiter aus der Region Schaumburg, der hohe Ansprüche stellt.

veröffentlicht am 05.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Bei Rohrsens Drittliga-Reserve kommt der optimale Saisonverlauf keinesfalls unerwartet. Schließlich schickt Trainer Steffen Rasch jede Menge Erfahrung aufs Spielfeld. Ute Abel spielte für Buxtehude schon in der Bundesliga und Nina Griese hat in so manchem Drittliga-Spiel für Rohrsens Erste die Kohlen aus dem Feuer geholt. Nicht nur die fünf Siege in Folge sprechen für den MTV II, auch die Torquote von 155:63 drückt die Überlegenheit aus.

Einen Platz in der oberen Tabellenregion melden auch die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf und die TSG Emmerthal an. Vor allem die junge HSG-Formation von Trainer Thomas Völkel überraschte die Konkurrenz bislang mit starken Leistungen. Wohl auch, weil zum Saisonstart mit Yvonne Jilg eine Torhüterin der Extraklasse an den Rosenbusch zurückkehrte und für den nötigen Rückhalt sorgt. Völkel würde sich gegen den zweiten Tabellenplatz und die damit verbundene Landesliga-Relegation nicht sträuben: „Doch das käme wohl noch zu früh.“ Mit Rang zwei in der Endabrechnung könnte sich wohl auch sein Emmerthaler Trainerkollege Bernd Fichtner anfreunden. Denn bereits in der abgelaufenen Spielzeit 2013/14 schielten die TSG-Damen um Torjägerin Katharina Roberts lange Zeit auf einen Relegationsplatz.

Doch es läuft nicht bei allen Vereinen nach Plan. So auch bei der HSG Lügde/Bad Pyrmont. Erst ein Sieg, vorletzter Tabellenplatz – kurzum, über der Südhalle schwebt das Abstiegsgespenst. Das soll in den kommenden Spielen der zurückgekehrte Trainer Jörn Hänning schnell verscheuchen. Um den Klassenerhalt geht es vor allem auch beim Aufsteiger HF Aerzen, wo sich Trainer Sebastian Steup zuletzt über ein 20:20 in Elze und den damit verbundenen Sprung auf Platz acht freuen konnte.kf

Trainer Thomas Völkel setzt vor allem auf junge Talente. rhs


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