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Der Torhüter des VfL Hameln will die Trefferquote von Duderstadts Torjäger Grisanovs niedrig halten

Jede Menge Arbeit für Rosenthal

Hameln. Letzter Akt im Heimspiel-Marathon. Zum dritten Mal in Folge genießt der VfL Hameln in der Handball-Oberliga heute (19.15 Uhr) Heimrecht in der Sporthalle Afferde. Am Eintracht-Weg dürfen sich die Zuschauer noch einmal auf ein Top-Duell freuen, wenn der VfL als Rangzweiter der vierten Liga gegen den Tabellendritten TV Jahn Duderstadt antritt.

veröffentlicht am 01.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

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Die Rollen der Hauptdarsteller in diesem brisanten Verfolgerduell dürften bereits vor dem Anpfiff verteilt sein. Beim VfL wird sie Torhüter Frank Rosenthal übernehmen, denn auf ihn wartet zwischen den Pfosten erneut jede Menge Arbeit. Dafür wird bei den Eichsfeldern der zweite Topmann der Partie sorgen. Mit Janis Grisanovs, den lettischen Nationalspieler, betritt ein exzellenten Torewerfer die Handball-Bühne in Afferde. Ein Blick auf die Torschützenliste der Oberliga unterstreicht seine Qualitäten – mit 115 Toren (davon nur ein Siebenmeter) zählt Grisanovs zur Extraklasse im linken Rückraum. Doch heute will Rosenthal mit seinen Paraden die Trefferquote des Letten möglichst niedrig halten.

Doch den Takt will heute VfL-Trainer Sönke Koß vorgeben. „Northeim wird sich von der Spitze nicht mehr verdrängen lassen, deshalb ist unsere Zielsetzung die Vizemeisterschaft. Und den zweiten Platz wollen wir mit einem Heimerfolg gegen den direkten Konkurrenten auch zementieren. Es geht um Big Points“, lautete seine Ansage. Der Coach wird die Besetzung aufs Parkett schicken, die zuletzt Hohnhorst/ Haste mit 38:22 überrannte. Nur auf den erneuten Einsatz eines A-Jugendlichen – gegen Hohnhorst gab Adnan Jasarevic ein vielversprechendes Debüt – wird Koß diesmal verzichten: „Die müssen am Sonntag in Magdeburg ran, da macht ein Doppeleinsatz keinen Sinn.“

Hamelns Trainer rechnet heute mit reichlich Gegenwehr und hat die 32:36-Hinspielniederlage nicht vergessen. „Die Duelle mit Duderstadt waren immer sehr umkämpft. Das wird eine echte Herausforderung“, orakelt Koß. „Jahn war seinerzeit effizienter. Das müssen wir umkehren“, so der 37-Jährige, der sich wünscht, dass sein Team an die tolle Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen kann: „Das war Powerhandball mit hohem Tempo und Präzision.“



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