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Auch Dean Wood überzeugt beim Hamelner 37:34-Triumph in Großenheidorn / Glatz sieht die rote Karte

Jannik Henke macht Druck, trifft und reißt viele Lücken

Handball (jko). Zu gerne hätte Marc Siegesmund, früherer Hamelner Bundesliga-Spieler und noch bis Saisonende Trainer beim MTV Großenheidorn, dem VfL ein Schnippchen geschlagen und das Oberliga-Derby bei seiner Abschiedstournee gewonnen. Doch daraus wurde nichts.

veröffentlicht am 26.02.2012 um 13:20 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

Der VfL Hameln zeigte sich hellwach und ging Siegesmund am Steinhuder Meer nicht ins Netz. Mit 37:34 (17:16) gewannen die Schützlinge von Trainer Sönke Koß nach intensivem Schlagabtausch und festigten den dritten Tabellenplatz. „Das hat richtig Spaß gemacht. Es war ein von der ersten bis zur letzten Minute umkämpftes Match. Wir haben über 50 Minuten geführt, diszipliniert gespielt und verdient gewonnen“, freute sich der Chefcoach über die „Big Points“ im Kampf um die Vizemeisterschaft. Wenig Souveränität strahlte diesmal allerdings die Hamelner Deckung aus. Zu Beginn der zweiten Hälfte legte der VfL zwar gleich das 18:16 nach, geriet danach aber kurzzeitig aus dem Tritt. Nach 38 Minuten führte Großenheidorn, wo Bertrand Salzwedel (7/3) und Thorben Buhre (6/3) am besten trafen, sogar mit 21:19. Erstmals glich der VfL dann wieder zum 25:25 (44.) aus, zog über 27:25 auf 32:28 davon.

Beim Stand von 34:31 nach 56 Minuten wurde es noch einmal hektisch. Zunächst sah Oliver Glatz nach einer Attacke gegen Lindemann die Rote Karte und kurz darauf musste auch noch Heiko Heemann mit Zeitstrafe vom Parkett. Die Hausherren verkürzten auf 34:33 (58.), doch mehr ließ der VfL nicht zu. „Auch in Unterzahl haben wir jederzeit den Kopf oben gehalten“, analysierte Koß.

Torjäger Jannis Pille wurde die gesamte zweite Halbzeit in Manndeckung genommen. Dafür legte Jannik Henke los, machte viel Druck, erzielte vier Treffer selbst und riss auch noch Lücken für seine Mitspieler. Der 19-Jährige kassierte für sein couragiertes Auftreten ein Sonderlob des Trainers, ebenso wie der treffsichere Routinier Dean Wood. „Mit konsequenterer Abwehrarbeit hätten wir aber schon zur Pause deutlich führen können“, lautete das Fazit von Koß.

VfL Hameln: Rosenthal, Kinne; Wood (8), Heemann (7), Höltje (7/4), Glatz (4), Henke (4), Pille (3), Emmel (2), Engelhard (2), Künzler.



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