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Bundesliga: A-Junioren des VfL Hameln kassieren unnötige 29:35-Pleite beim LHC Cottbus

In der Lausitz eiskalt vorgeführt

Cottbus. Das war für Trainer Michael Thierauf mal wieder ein Wochenende zum Abhaken! Fast 16 Stunden auf Tour, eine 29:35 (13:16)-Niederlage im Bundesliga-Kellerduell beim LHC Cottbus und dann auch noch mit der roten Laterne im Gepäck zurück an die Weser. Die A-Junioren des VfL Hameln hatten sich in der Lausitz sicher mehr als die elfte Niederlage der Saison ausgerechnet. „Das Spiel hätten wir gewinnen müssen“, lautete Thieraufs Fazit nach dem letzten Spiel des Jahres. „Auswärts rufen die Jungs von ihrer Leistung immer 30 bis 40 Prozent weniger ab.“

veröffentlicht am 08.12.2013 um 16:11 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

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Viel zu wenig, aber trotzdem standen in der ersten Halbzeit die Zeichen sogar lange Zeit auf Sieg. Aber nur bis zur 12:11-Führung. „Bis dahin war für uns eigentlich alles angerichtet“, doch danach leisteten sich Thieraufs Jungs mal wieder eine unnötige Auszeit und lagen zur Pause mit 13:16 im Hintertreffen. Nach der Pause blieb der VfL bis zum 25:27 auf Augenhöhe, erlebte dann aber einen zweiten Einbruch. Mit sechs Treffern in Folge führten die Cottbuser, angetrieben vom Jugend-Nationalspieler und siebenfachen Torschützen Alexander Takev, bei ihrem ersten Saisonsieg die VfLer eiskalt vor.

„In dieser Phase war das Spiel überhaupt nicht mehr schön anzuschauen,“ musste Hamelns Coach zugeben, der mit Abstrichen nur Noah Cardoso, der übrigens Portugiese und kein „stolzer Spanier“ ist, und Timo Dettmering eine gute Leistung bescheinigen konnte.

VfL Hameln: Yannick Rüter, Jannis Larisch – Georg Brendler (2), Janik Dohme (1), Christopher Brünger (2), Cardoso (6), Tim Jürgens (1), Tim Otto (6), Sebastian Maczka (4), Adnan Jasarevic (1), Dettmering (5), Aaron Rojczyk (1).kf

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