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Rohrsens Frauen nach Niederlagen gegen Neustadt-Sebnitz und Leipzig II maßlos enttäuscht

In der Kabine flossen sogar die Tränen …

Handball (aro). In der Kabine flossen sogar Tränen . Innerhalb von nicht einmal 24 Stunden mussten Rohrsens Handballfrauen in der 3. Liga zwei Niederlagen gegen den HC Sachsen Neustadt-Sebnitz (24:30) und HC Leipzig II (29:30) verdauen. Dementsprechend groß war hinterher die Enttäuschung.

veröffentlicht am 30.01.2011 um 17:53 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

Enttäuscht: Rohrsens Trainer Michael Hensel und Nevena Orsulic.  nls

„Ich kann meinen Spielerinnen keinen Vorwurf machen. Sie sind an ihre Leistungsgrenze gegangen und haben wirklich alles gegeben, aber leider hat es wieder nicht gereicht“, sagte MTV-Coach Michael Hensel. Die mit insgesamt knapp 1000 Kilometern längste Auswärtsfahrt der Saison stand von Beginn an unter keinem guten Stern: Erst fiel Torhüterin Michaela Schostag mit Verdacht auf Hörsturz aus, und dann verletzte sich Janika Kohnke-Zander in der ersten Halbzeit gegen Neustadt-Sebnitz auch noch so schwer am Knie, dass sie nicht weiterspielen konnte.

„Wir haben momentan die Seuche. So etwas habe ich als Trainer noch nicht erlebt“, sagte Hensel, dessen Team trotz eines klaren 10:17-Halbzeitrückstandes gegen Neustadt-Sebnitz nie aufgab. Angeführt durch die achtfache Torschützin Manuela Schostag und Anne Kristin Deutsch, die trotz einer Wadenverletzung auf die Zähne biss, kämpfte sich der MTV nach dem Seitenwechsel noch einmal auf 22:24 heran, doch die erhoffte Wende blieb aus. „Die Niederlage ist am Ende etwas zu hoch ausgefallen“, so Hensel. „Das klare Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider.“

Besonders bitter war die 29:30-Niederlage am Sonntag gegen die Leipziger Bundesligareserve, denn auch hier war für Rohrsen mehr drin. Zur Halbzeit (14:15) lag sogar eine Überraschung in der Luft, doch nach dem Seitenwechsel lag der Aufsteiger aus Rohrsen plötzlich mit 14:21 hinten, weil im Angriff acht Minuten lang nichts lief. Das war der Knackpunkt. Schostag und Co. starteten zwar noch einmal eine furiose Aufholjagd, die aber am Ende nicht belohnt wurde. Eine Bestnote verdiente sich Anja Basteck, die nicht nur als Regisseurin eine überragende Partie zeigte, sondern auch neunmal traf – wie Kreisläuferin Nevena Orsulic.

MTV Rohrsen: Manuela Schostag (8/3; 5/3), Antje Peyerl (1; 1), Anne-Kristin Deutsch (5/3; 2), Kirsten Bormann (0; 2), Anja Basteck (4/1; 9/1), Vanessa Stöber (3; 0), Nevena Orsulic (3; 9)

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