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VfL-Kreisläufer Heiko Heemann im Dewezet-Interview über Ziele und Perspektiven

„Ich möchte noch einmal aufsteigen!“

Hameln. Vor dem Saisonstart: Hamelns Kreisläufer Heiko Heemann spricht im Dewezet-Interview über die Ziele des Handball-Oberligisten.  

veröffentlicht am 04.09.2013 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

Kreisläufer Heiko Heemann vom Handball-Oberligisten VfL Hameln

Hameln. Heiko Heemann geht in seine sechste Saison beim Handball-Oberligisten VfL Hameln und gehört damit zu den dienstältesten Akteuren. Der 32-jährige Kreisläufer war in der letzten Saison mit 125 Treffern bester VfL-Torschütze und zählt im Team von Trainer Sönke Koß zu den Führungsspielern. Vor dem Saisonstart sprachen wir mit dem 1,92 Meter großen Routinier.

 

Herr Heemann, am letzten Wochenende gab es im Trainingslager den Feinschliff. Wie lautet Ihr Fazit?
Bis auf die unschöne Tatsache, dass wir einige Verletzte zu beklagen haben, wurde sehr intensiv gearbeitet. Wir haben an allen Stellschrauben gedreht. Es fehlt zwar noch ein bisschen an der Abstimmung, aber das muss in den ersten Spielen kommen.

Zum Punktspielstart kommt Helmstedt/Büddenstedt am Samstag nach Afferde. Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Zunächst einmal sind wir alle froh, dass es losgeht. Ich denke auch, dass wir gut vorbereitet sind. Im letzten Jahr konnten wir beide Partien gegen Helmstedt für uns entscheiden, haben uns aber schwer getan. Wir wollen mit einem Heimsieg starten, dürfen den Gegner aber nicht unterschätzen.

 

Mit welchen persönlichen Zielen gehen Sie in die Saison?
Ich möchte mit dem VfL gerne noch einmal aufsteigen. Das ist aber immer abhängig von der Situation. Es funktioniert nur mit kompletter und fitter Truppe. Als Mannschaft haben wir uns als Ziel einen Platz zwischen 1 und 5 gesetzt. Durch Verletzungen von Frank Rosenthal, Torben Höltje und Dean Wood sowie dem Fragezeichen hinter Jannis Pille, ob und wie er nach zwei Kreuzbandrissen überhaupt noch einmal zurückkommt, haben wir im Moment leider ein paar Unwägbarkeiten.

 

War der Ausfall von Jannis Pille im letzten Jahr ausschlaggebend, dass es nicht zum Titel gereicht hat?
Nein. Auch wenn ein Spielertyp mit der Qualität von Jannis nie ganz zu kompensieren ist, haben wir auch ohne ihn gut und erfolgreich gespielt. Es fehlte uns letztendlich in der Breite und an den einfachen Toren aus dem Rückraum. Jetzt haben wir einen größeren Kader und müssen sehen, wie wir das nutzen können. Ohne die etablierten Spieler wird es noch nicht gehen. Bei den jungen Leuten ist Potenzial vorhanden, aber sie müssen es jetzt auch abrufen und zeigen, dass ihre Kurve nach oben geht.

 

Wie fügen sich die neuen Spieler ein?
Andi Gödecke ist ein etablierter Oberliga-Spieler. Er wird mich am Kreis entlasten bzw. die Lücke schließen, wenn ich mal auf der Bank eine Pause benötige. Florian Backhaus bringt Regionalliga- und Oberliga-Erfahrung mit, ist auf vielen Positionen einsetzbar und wird uns weiterhelfen. Rechtsaußen Yannic Raabe ist technisch gut ausgebildet und überzeugte in der Vorbereitung mit einer guten Abschlussquote. Er ist eine gute Alternative zu Marcel Engelhard. Arnold Schorich entwickelt sich gut, er muss aber noch lernen und benötigt noch etwas Zeit. Potenzial ist da.

 

Wer sind die größten Konkurrenten im Titelkampf?
Northeim, Soltau und Nienburg schätze ich sehr stark ein. Ich denke, dass das Leistungsniveau in der Spitzengruppe dicht beieinander sein wird.

 

Denkt man mit 32 Jahren auch schon mal ans Aufhören?
Ich plane nur von Jahr zu Jahr. Es wird ja nicht einfacher, je älter man wird und es muss ja auch immer mit dem Privatleben und dem Beruf vereinbar sein. Die Knochen tun schon mehr weh, aber wir haben eine so tolle Truppe, dass es mir noch absolut Spaß macht.

 

Worauf freuen Sie sich in der neuen Saison besonders?
Dass wir den ersten Platz erreichen (lacht). Nein ernsthaft, dass wir Spaß haben und voll motiviert durch die Saison gehen. Und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt.


Interview: Jürgen Kohlenberg



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