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„Ich helfe gerne“

Hameln. Routine ist in der 3. Liga einfach Gold wert! Nina Griese machte es bei Rohrsens Auswärtssieg beim HSV Minden-Nord deutlich. Fünf Treffer gelangen ihr beim 28:27-Sieg, dreimal ließ sie Mindens Abwehr in den entscheidenden Schlussminuten alt aussehen.

veröffentlicht am 10.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

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„Die hatten mich wohl nicht mehr so richtig auf der Rechnung“, stellte die inzwischen 36-jährige Allrounderin nach dem Abpfiff fest. Denn eigentlich spielt sie seit Saisonbeginn ja nur noch in „der Zweiten“ des MTV. „Doch wenn es eng wird, helfe ich gerne aus“, hatte sie schon frühzeitig durchblicken lassen. Und als es am Sonntag in Minden im Rohrsener Kader wieder einmal lichterloh brannte, war die Feuerwehrfrau zur Stelle, löschte kräftig mit und freute sich nach dem Abpfiff riesig: „Der Sieg hat uns bestimmt den nötigen Schub für die kommenden Spiele gegeben.“

Sechs Partien stehen bis zum Saisonende noch auf dem Plan, und die haben es für den MTV durch die Bank in sich. Also Grund genug für die Mannschaft von Trainer Frank Käber, bis zum Saisonfinale gegen HaSpo Bayreuth wieder einmal den erbitterten Kampf gegen den Abstieg anzunehmen. „Aber wir kennen es ja nicht anders“, erinnert sich Griese an die letzten beiden Spielzeiten zurück, in denen das Abstiegsgespenst stets über dem Hohen Feld schwebte, aber immer rechtzeitig verscheucht werden konnte. Deshalb ist sich Nina Griese auch im dritten Jahr sicher, dass das „Unternehmen Klassenerhalt“ erfolgreich abgeschlossen werden kann: „Selbst gegen Bayreuth oder Marienberg ist eine Überraschung drin.“ In allen Partien kann sie die Mannschaft aber nicht unterstützen. Am kommenden Wochenende fehlt sie in Leipzig. Danach wird die Abwehrspezialistin aber wohl bei allen Spielen ihre Erfahrung in die Waagschale werfen können.

„Am Mittwoch werde ich mit der Zweiten sprechen“, verriet sie schon mal. „Ich gehe davon aus, dass die mir keine Steine in den Weg legen werden.“ Nur bei den Trainingseinheiten der Drittliga-Truppe ist die „Stand-by-Spielerin“ nicht dabei. „Aber die meisten Spielerinnen kennen mich ja, da passt immer noch vieles zusammen.“



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