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„Ich gehe cool an die Sache ran“

Rohrsens Neuzugang Saskia Parpart gibt im Keller-Duell gegen Hahlen ihr Heim-Debüt

veröffentlicht am 14.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Rohrsen. Sie ist jung, hübsch, talentiert – „und extrem ehrgeizig“: Rohrsens Neuzugang Saskia Parpart, die bereits bei der unglücklichen 22:23-Niederlage gegen die HSG Osterode-Harz in der Abwehr erstmals für ihren neuen Klub zum Einsatz kam, gibt heute im Keller-Duell gegen den TSV Hahlen (17.30 Uhr, Hohes Feld) ihr Heim-Debüt. Für Rohrsens Handballfrauen, die als Tabellen-13. (5:19 Pkt.) in der 3. Liga zurzeit auf einem Abstiegsplatz stehen, ist das Duell gegen den punktgleichen TSV Hahlen ein „gefühltes Endspiel“.

Die letzte Hinrunden-Partie gegen den direkten Konkurrenten muss Rohrsen nämlich unbedingt gewinnen, um in der Rückrunde noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Doch der Druck des Gewinnenmüssens macht Parpart anscheinend nichts aus. Nervös sei sie nicht, sagt die 19-Jährige, die in Hannover im Sportinternat lebt. „Ich gehe davon aus, dass wir gewinnen. Deshalb gehe ich auch ganz cool an die Sache ran.“ An eine Niederlage verschwendet die 1,84 Meter große und torgefährliche Handballerin keine Gedanken, „weil ich der Mannschaft und unserem Trainer (Mike Bezdicek; d. Red.) vertraue“. Außerdem sei sie sowieso fest davon überzeugt, „dass wir den Klassenerhalt noch schaffen“. Seit Ende November trainiert Parpart, die 2011 mit der B-Jugend des TSV Burgdorf Norddeutscher Meister wurde und zuletzt auch für den Frauen-Oberligisten Hannoverscher SC spielte, schon in Rohrsen mit. Und der erste Eindruck war so positiv, dass sie sich dazu entschlossen hat, im Winter an die Weser zu wechseln. Den Kontakt knüpfte übrigens Rohrsens Torhüterin Melanie Traege, die Parpart aus gemeinsamen Burgdorfer Zeiten sehr gut kennt. Für die Hannoveranerin, die ursprünglich aus einem „kleinen Dorf“ in Unterlüß in der Lüneburger Heide stammt, ist der Wechsel nach Rohrsen quasi ein Neuanfang, denn am 23. Februar dieses Jahres zog sich Parpart beim A-Jugendspiel in Heidmark einen Kreuzbandriss zu und musste anschließend monatelang pausieren. Nachdem sie den ersten Schock verdaut hatte („Im ersten Augenblick hatte ich das Gefühl, dass für mich eine Welt zusammenbricht“), packte sie wieder der Ehrgeiz, denn den Traum, irgendwann einmal in der Bundesliga zu spielen, „wollte ich noch nicht so schnell aufgeben“.



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