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Glückwünsche trotz Niederlage: Ex-Emmerthalerin Nastja Antonewitch feiert in Blomberg Geburtstag

„Ich fühle mich hier wie zu Hause“

Blomberg. Nastja Antonewitch freute sich riesig: „Ich fühle mich hier wie zu Hause.“ Natürlich auch, weil die in Emmerthal groß gewordene Handballerin in Blombergs Sporthalle an der Ulmenallee nach ihrem Bundesliga-Auftritt im Trikot ihres neuen Vereins SG BBM Bietigheim immer noch viele Hände schütteln musste.

veröffentlicht am 16.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

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…Gratulationen, herzliche Umarmungen und tausend Fragen beantworten. Trotz der 22:26-Niederlage, die sie mit Bietigheim gegen ihren Ex-Verein einstecken musste. Zwei Punkte bei der HSG Blomberg-Lippe hatte Trainer Dago Leukefeld schon im Vorfeld kaum auf der Rechnung. Aber einen Grund zum Feiern gab es trotzdem: Nastja Antonewitch feierte ausgerechnet an ihrer alten Wirkungsstätte ihren 24. Geburtstag. Und das hatten auch viele Zuschauer nicht vergessen. Ihre Zeit im Lipperland, wo die in Moskau geborene und in Emmerthal groß gewordene Handballerin ihre ersten großen Erfolge feierte, möchte die Allrounderin nicht missen. „Blomberg ist für mich eine zweite Heimat geworden“, erinnert sie sich gern zurück. „Da habe ich viele Jahre gespielt, mein Abitur gemacht und viele Freunde kennengelernt.“ Und die ließen sie nach der Niederlage in Blombergs neuer Sporthalle keinesfalls im Regen stehen. Im Gegenteil, während ihre Mitspielerinnen schon längst in der Kabine waren, stand Nastja auf der Tribüne immer noch im Blickpunkt. Hier konnte sie endlich auch mal wieder russisch sprechen. „Mit Papa“, denn Andrej Antone-witch, derzeit Trainer beim ROL-Oberligisten HF Aerzen, hatte „Töchterchens Geburtstag“ natürlich nicht vergessen. „Er wäre aber auch gekommen, wenn ich nicht Geburtstag gehabt hätte“, war sich Nastja sicher. Denn so oft wie zu ihrer Zeit bei den Nelkenstädterinnen trifft man sich nicht mehr.

Nastja Antonewitch spielt in Bietigheim und studiert in Tübingen Erziehungswissenschaften, da schaut sie im Weserbergland nur noch selten vorbei. Auch weil sie sich unweit von Baden-Baden richtig wohlfühlt: „Hier bin ich jetzt angekommen.“ Deshalb hat sie die Saison 2012/13, als sie bei den „Tussies“ in Metzingen – wie auch einige andere Spielerinnen – „atmosphärische Störungen“ mit dem Ende August 2013 geschassten Trainer Ioannis Tsapakidis hatte, schnell abgehakt.

Die Ex-Blombergerin pflegt weiter gute Kontakte mit ehemaligen Mitspielerinnen. So auch mit Vanessa Stöber vom MTV Rohrsen. „Wir haben in Emmerthal zusammen bei den Minis angefangen“, erinnert sie sich an ihre ersten gemeinsamen Trainingseinheiten beim damaligen Übungsleiter Stephan Kutschera. Die Frage, ob sie einmal in heimische Gefilde – egal, ob nach Emmerthal oder Blomberg – zurückkommen werde, ließ das Geburtstagskind zwar offen, doch lächelnd ließ sie durchblicken, dass „man niemals nie sagen soll ...“

Nastja Antonewitch – im Lipperland hat sich der Kreis wieder geschlossen. Mit der SG BBM Bietigheim kehrte sie zum Bundesliga-Duell gegen ihren Ex-Verein HSG Blomberg-Lippe zurück. haje (2)


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