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„Ich bin froh, dass ich wieder in Springe spiele“

Handball (jab). 130 Treffer erzielte Nils Eichenberger in der vergangenen Drittliga-Saison für die HF Springe. Damit war er der viertbeste Torschütze des Teams. Klar, dass seine Ankündigung, zu Zweitligist Eintracht Hildesheim zurückzukehren, bei den Fans für lange Gesichter sorgte. Doch jetzt ist er zurück.

veröffentlicht am 01.09.2012 um 00:01 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:21 Uhr

Handball (jab). 130 Treffer erzielte Nils Eichenberger in der vergangenen Drittliga-Saison für die HF Springe. Damit war er der viertbeste Torschütze des Teams. Klar, dass seine Ankündigung, zu Zweitligist Eintracht Hildesheim zurückzukehren, bei den Fans für lange Gesichter sorgte. Doch jetzt ist er zurück. Seit Dienstag trainiert Eichenberger wieder in Springe, beim Saisonauftakt am heutigen Sonnabend (18 Uhr) daheim gegen Zweitliga-Absteiger VfL Potsdam wird er als Rechtsaußen auflaufen. Ob der ebenfalls erst in dieser Woche verpflichtete Nikolaos Riganas spielen darf, stand bis gestern noch nicht fest – die HF warten noch auf die Freigabe von seinem bisherigen Verein, dem rumänischen Meister HCM Constanta.

„Ich bin froh, dass ich wieder in Springe spiele“, sagt Eichenberger, „hier hat es mir ja letzte Saison schon gut gefallen.“ Nach dem verpassten Aufstieg der HF und dem Abstieg der Eintracht aus der 1. Liga wollte er aber seine Chance in der 2. Liga suchen. Doch der Grieche Dimitrios Tzimourtos hat in Hildesheim auf Rechtaußen klar die Nase vorn, „und einen zweiten Rechtsaußen wird der Trainer zu den Spielen nicht mitnehmen, weil wir unglaublich viele Rückraumspieler haben“, sagt Eichenberger. Also entschied er sich, Spielpraxis in Springe in der 3. Liga zu sammeln, statt mit Hildesheims Reserve in der Landesliga.

Unter Vertrag steht der 20-Jährige weiter in Hildesheim, wie in der Vorsaison ist er mit einem Doppelspielrecht ausgestattet – wie übrigens auch Kay Behnke, der in der vergangenen Saison ebenfalls in Springe spielte und in dieser Saison für die TS Großburgwedel in der 3. Liga aufläuft. An seine neuen Mitspieler bei den HF muss sich Eichenberger noch eine Weile gewöhnen – die Spielzüge kennt er noch. „Viele neue sind nicht dabei“, sagt er, „ich bin schnell wieder reingekommen.“

Potsdam zum Auftakt sei „gleich ein richtig starker Gegner“, sagt Eichenberger. „Aber unsere Mannschaft ist auch sehr gut. Wir werden bestimmt oben dabei sein.“ Vom Aufstieg redet auch er nicht: „Das wird extrem schwer.“



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