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Angstgegner Liebenau wartet auf VfL

Hylmars Kniefall: Saison-Aus nach Kreuzbandriss!

Handball (jko). Der VfL Hameln hat sich einiges vorgenommen. In der Oberliga soll das Auswärtsspiel beim SV Aue Liebenau am Sonnabend ab 19.19 Uhr als Aperitif dienen, damit dann am Sonntag bei der Weihnachtsfeier die bestellte Schlachteplatte gut mundet.

veröffentlicht am 15.12.2011 um 17:11 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:21 Uhr

Handball (jko). Der VfL Hameln hat sich einiges vorgenommen. In der Oberliga soll das Auswärtsspiel beim SV Aue Liebenau am Sonnabend ab 19.19 Uhr als Aperitif dienen, damit dann am Sonntag bei der Weihnachtsfeier die bestellte Schlachteplatte gut mundet. „Wir wollen mit einem Sieg in die Feiertage gehen und den zweiten Platz verteidigen“, betont Jannis Pille. Hamelns Top-Torjäger (77 Treffer) macht unmissverständlich klar: „Wenn wir in Liebenau verlieren, war der Erfolg gegen Northeim umsonst!“ Der Tabellendritte des Vorjahres ist für den VfL allerdings ein wahrer Angstgegner. Trainer-Fuchs Ingmar Steins hat schon häufig tief in die Taktik-Trickkiste gegriffen und den Rattenfängern ein Schnippchen geschlagen.

Im Vorjahr gingen beide Begegnungen verloren. „Auch wenn sich Liebenau in dieser Saison wie eine Wundertüte präsentiert, die sind heimstark und körperlich robust. Für uns ist es ganz wichtig, dass wir jetzt nachlegen“, betont Trainer Sönke Koß, den personell einige Sorgen plagen.

So haben sich bei Sven Hylmar die schlimmsten Befürchtungen auch noch bewahrheitet. Eine im Training erlittene Verletzung am linken Knie hat sich nach einer notwendigen Kernspintomogrfie als Kreuzbandriss herausgestellt. Für den torgefährlichen Linksaußen ist damit die Oberliga-Saison schon vor Weihnachten beendet. „Das ist ganz bitter für Sven“, kommentierte Koß die Hiobsbotschaft. Fraglich ist zudem der Einsatz von Jannik Henke, den eine Zehenverletzung plagt, und von Marcel Engelhard, der sich im Training eine Platzwunde am Knie zuzog. „Der anfängliche Verdacht auf Kniescheibenbruch hat sich glücklicherweise nicht bestätigt“, berichtete Hamelns Coach. Aue Liebenau absolviert eine bislang durchwachsene Spielzeit und fristet mit 12:12 Punkten (bei einer Heimbilanz von 10:4 Zählern) lediglich auf Rang acht ein Dasein. Geschuldet ist diese magere Bilanz einer Verletztenmisere, die sich wie ein roter Faden durch die Partien zog. Auch nach der jüngsten 31:33-Heimniederlage gegen Soltau gab es eine neuerliche Hiobsbotschaft. Linkshänder Waldemar Sander erlitt einen Sehneneinriss im Ellenbogen und fällt für vier Monate aus. Der Einsatz von Top-Scorer Waldemar Buchmüller ist ebenso fraglich wie der von Steffen Okelmann und Steven Schäfer. Lennart und Malte Grabisch sowie Daniel Fromme sind zwar angeschlagen, wollen aber auf die Zähne beißen. „Wir gehen im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Zahnfleisch und sehnen die Pause herbei“, stapelt Trainer Steins zwar tief. Aber Koß will sich von solchen Äußerungen nicht blenden.



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