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VfL-Keeper droht vorzeitiges Saison-Ende / Auch Yannick Rüter fehlt gegen Großenheidorn

Hüft-OP! Heisterhagen fällt lange aus

Hameln. Ein letztes Mal Sporthalle „Hohes Feld“, dann sind die Renovierungsarbeiten in Afferde beendet und Handball-Oberligist VfL Hameln kann wieder in sein „Wohnzimmer“ umziehen. Zu Gast ist heute ab 19.15 Uhr der MTV Großenheidorn.

veröffentlicht am 01.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg

Die Derbys mit dem Nachbarn vom Steinhuder Meer hatten es in den vergangenen Jahren stets in sich. „Wir wollen uns mit aller Macht erfolgreich von unserem Ausweichquartier verabschieden“, wünscht sich Trainer Henning Sohl, hat aber dabei noch einen weiteren Hintergedanken: „Mit einem Sieg können wir einen Konkurrenten auf Distanz halten und in der Tabelle oben dran bleiben.“

Der VfL rangiert momentan mit 7:3 Punkten auf Platz fünf, die Gäste mit einem Spiel Rückstand und 6:2 Zählern auf Rang sechs. Doch ausgerechnet vor dem Top-Spiel gehen den Hamelnern die Torhüter aus. Frank Rosenthal, die gesetzte Nummer eins, ist zwar fit, doch dahinter wurde es zappenduster. Tim Heisterhagen, der schon seit Wochen mit schmerzhafter Hüftverletzung fehlt, hat es knüppeldick erwischt. Der 24-Jährige muss im November an der Hüfte operiert werden und wird mehrere Monate ausfallen. „Vermutlich ist für Tim die Saison gelaufen“, rechnet Sohl mit dem Schlimmsten. Yannick Rüter hat sich am rechten Ellenbogen verletzt und wird vermutlich drei bis vier Wochen pausieren. Die beiden Torhüter der A-Jugend sind aufgrund der Ferienpause im Juniorenbereich im Urlaub und die Keeper der zweiten Mannschaft beruflich verhindert. Zunächst war guter Rat teuer, doch mit Holger Günzel wurde der Routinier aus der Dritten ins Boot geholt. „Holger hat da gar nicht gezögert und sofort zugesagt. Eine tolle Reaktion von ihm“, freut sich der Chefcoach und muss gegen Großenheidorn nicht ohne einen Ersatzmann für den „Fall der Fälle“ auskommen.

Die Qual der Wahl hat Sohl hingegen bei den Feldspielern. „Alle 14 sind gesund und munter und brennen auf ihren Einsatz“, frohlockt der 43-Jährige und ist sich noch nicht sicher, „welche zwei Akteure ich diesmal streiche“. Denn an der in den letzten Spielen erfolgreich praktizierten Rotation wird er definitiv festhalten und baut auf sein Kollektiv. Nach den zwei Auswärtssiegen will der VfL vor eigener Kulisse unbedingt nachlegen. Der Grundstein soll einmal mehr in der kompakten 6:0-Abwehr gelegt werden. „Wir mischen Beton an“, kündigt Sohl an. An der „Blau-Weißen-Wand“ sollen sich die Großenheidorner um ihren Top-Torjäger Milan Djuric und Spielmacher Maik Bokeloh die Zähne ausbeißen. Der in Bad Pyrmont groß gewordene sicherte sich im Vorjahr mit 233 Treffern die Torjäger-Krone und ließ es auch in den bisherigen vier Partien bereits wieder 42-mal krachen. Im Vorjahr entführten Djuric & Co. mit 28:24 beide Punkte aus der Rattenfängerstadt. Wiederholen soll sich dieses Ereignis nicht.



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