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Handball: Oberligist VfL Hameln strebt zweiten Heimsieg in Folge an

Huchzermeier tüftelt weiter

HAMELN. Drei Siege in Serie, das wäre für den VfL Hameln in der Handball-Oberliga so etwas wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Zwei Punkte durften bereits gegen Burgdorf III ausgepackt werden. Jetzt im Heimspiel gegen die HSG Plesse-Hardenberg (Sa., 19.15 Uhr) und danach auch noch bei der TG Münden gewinnen.

veröffentlicht am 10.11.2017 um 16:51 Uhr

Auf seine beiden Torhüter Tim Heisterhagen (li.) und Zsolt Kovacs kann sich Trainer Frank Huchzermeier verlassen. Foto: NLS
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Dann wäre Trainer Frank Huchzermeier vollauf zufrieden. Doch Plesse kommt keinesfalls als typischer Punktelieferant in die Sporthalle Afferde. Im Gegenteil, die Auswärtsbilanz der HSG kann sich mit fünf Punkten durchaus sehen lassen.

Deshalb heißt es für die VfLer erneut Gas geben, denn beim Heimsieg gegen Burgdorf III war noch jede Menge Luft nach oben. Doch Huchzermeier muss weitertüfteln. Allein seine beiden reaktionsschnellen Torhüter Zsolt Kovacs und Tim Heisterhagen bereiten ihm keine Sorgen. Ansonsten wird sich am Kader nicht viel ändern. Er bleibt überschaubar. Kapitän Torben Höltje kann wegen seines Knorpelschadens im Knie immer noch nicht schmerzfrei trainieren und spielen. Und Sebastian Maczka pflegt seine Kapselverletzung an der Wurfhand weiterhin mit einem alten Hausmittel. Doch ob er gegen Plesse schon wieder auf der rechten Außenbahn mitmischen kann, ließ sein Coach offen: „Das entscheiden wir erst kurz vor dem Anpfiff.“

Der Trainer sieht seine Mannschaft immerhin auf dem Weg der Besserung: „In der Abwehr sind wir stabiler geworden. Aber der Angriff bleibt das Problem, da wartet noch ein hartes Stück Arbeit. Hier müssen vor allem die jüngeren Spieler noch mehr Verantwortung übernehmen.“

Auch weil bei den Routiniers derzeit nicht alles wunschgemäß läuft. So plagen Oliver Glatz Achillessehnen-Problemen und Jannis Pille ist von seiner Bestform immer noch ein gutes Stück entfernt. Deshalb könnte Frank Huchzermeier mit den drei angestrebten Siegen natürlich sehr gut leben: „Die würden das Selbstvertrauen stärken und den jungen Spielern auch den Druck nehmen.“kf

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