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Handball: Letztes Heimspiel gegen TV Jahn Duderstadt eine lösbare Aufgabe für den VfL Hameln

Huchzermeier sagt Tschüss

HAMELN. Das einjährige Gastspiel von Trainer Frank Huchzermeier neigt sich dem Ende entgegen. Im Heimspiel gegen den TVJ Duderstadt (Sa., 19.15 Uhr) sitzt er in Afferde zum letzten Mal auf der harten Holzbank direkt am Spielfeld. Dass seine Arbeit beim VfL keine Langzeit-Stelle werden würde, war schnell zu erkennen.

veröffentlicht am 27.04.2018 um 19:14 Uhr

Blickt Frank Huchzermeier, der Trainer des Handball-Oberligisten VfL Hameln, vor seinem letzten Heimspiel zurück oder schon nach vorn? Foto: HAJE
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Schon im Januar hatte Huchzermeier den Verantwortlichen in der Rattenfängerstadt mitgeteilt, dass sich die Wege am Ende der Saison wieder trennen würden. Und da begann auch die Negativ-Serie, die den VfLern nicht nur 1:15 Punkte, sondern auch den Absturz in die untere Tabellenregion bescherte. Die ist inzwischen aber abgehakt. Mit den beiden Siegen gegen Plesse und die TG Münden meldete sich der in dieser Spielzeit personell oft arg gebeutelte Vizemeister der vergangenen Saison zurück. Zwei Spieltage vor dem Finale – der letzte Auftritt folgt am 5. Mai bei der HSG Nienburg – blickt die Mannschaft um Routinier Oliver Glatz wieder nach oben.

„Für uns ist mit ein wenig Gück sogar der achte Tabellenplatz noch drin“, zeigte sich auch Kapitän Torben Höltje, der in der kommenden Saison die Aufgabe des Co-Trainers an der Seite des neuen Chef-Coachs Sven Hylmar übernimmt, optimistisch. Vor allem, weil die Mannschaft am letzten Wochenende trotz der 27:29-Niederlage beim Spitzenreiter und Drittliga-Aufsteiger MTV Großenheidorn überzeugte. Höltje schwärmt heute noch: „Das war eine ganz starke Leistung. Jetzt darf nur kein Rückschlag folgen.“ Doch der letzten Heimvorstellung sieht er eher gelassen entgegen: „Das ist eine absolut lösbare Aufgabe. Da wird nichts anbrennen.“ Auch wenn mit André Brodhage (Studium) und Jannik Henke (Oberschenkelprobleme) erneut zwei Rückraumspieler ausfallen.



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