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Handball: VfL Hameln gehen die Spieler aus / Heimspiel gegen Rosdorf am Samstag bereits um 15 Uhr

Huchzermeier funkt SOS

HAMELN. Dem in dieser Saison vom Verletzungspech gebeutelten Handball-Oberligisten VfL Hameln hat jetzt auch noch die Grippewelle erwischt: Trainer Frank Huchzermeier funkt SOS, denn neben Torben Höltje und Jannik Henke drohen auch Daniel Maczka, Patrick Künzler und Jannis Pille am Samstag gegen Rosdorf auszufallen.

veröffentlicht am 08.02.2018 um 13:04 Uhr

Hat große Personalsorgen: Hamelns Coach Frank Huchzermeier muss im Heimspiel gegen Rosdorf improvisieren. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Wer spielt und wer fällt aus? Diese Frage beschäftigt Hamelns Handball-Coach Frank Huchzermeier vor dem Oberliga-Heimspiel gegen Schlusslicht HG Rosdorf-Grone (Samstag, 15 Uhr) zurzeit mehr als die Taktik. Denn dem in dieser Saison vom Verletzungspech gebeutelten VfL hat jetzt auch noch die Grippewelle erwischt. „Ich weiß aktuell noch gar nicht, wie wir eine schlagfertige Mannschaft zusammenbekommen sollen. Wir haben in dieser Woche mit drei, vier Leuten trainiert. Das ist in unserer Situation natürlich umso schlimmer“, macht der VfL-Coach die Misere deutlich.

Wir haben in dieser Woche mit drei, vier Leuten trainiert. Das ist in unserer Situation natürlich umso schlimmer.

Frank Huchzermeier, Trainer VfL Hameln

Zurzeit folgt eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Torben Höltje, der sich seit Monaten mit einem Knorpelschaden herumplagt, hat nach seinem Kurz-Comeback in Söhre wieder Schmerzen im Knie. „Es reicht maximal noch für Kurzeinsätze. Aber auch da wird es schon schwierig“, sagt Huchzermeier. Wie wichtig der Kapitän für die Hamelner ist, hat man in Söhre gesehen, als Höltje trotz Schmerzen in den ersten 30 Minuten auf die Zähne biss. Trotz seiner Verletzung hat er laut Huchzermeier gezeigt, wie wertvoll er für die Mannschaft ist: „Auf und neben dem Parkett war und ist er einfach ein absoluter Führungsspieler. Für uns ist er unersetzbar.“ Für Spielmacher Jannik Henke ist aufgrund eines Leistenbruchs die Saison wohl vorzeitig beendet. Daniel Maczka und Patrick Künzler hat die Grippewelle erwischt – und auch Torjäger Jannis Pille ist gesundheitlich angeschlagen. André Brodhage konnte aufgrund seines Studiums zwar kaum trainieren, wird aber am Samstag spielen können. Zumindest eine gute Nachricht für Huchzermeier, der bei der Kaderplanung ständig improvisieren muss. Ein Grund, warum es beim Vize-Meister der Vorsaison sportlich nicht so läuft.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Vorsfelde (21:25) und in Söhre (21:24) ist der VfL mit 16:14 Punkten nur noch Tabellensechster. Weil der Lehrter SV und TSV Burgdorf III den Hamelnern mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken sitzen, „werden wir alles daransetzen unser Heimspiel zu gewinnen – auch wenn das aufgrund unserer Kadersituation alles andere als einfach wird“, so Huchzermeier. Auch wenn Rosdorf-Grone in dieser Saison erst zwei Spiele gewonnen hat, ein Selbstläufer wird die Partie für die Hamelner nicht. Das weiß auch Huchzermeier. Dass der Tabellenletzte ein unbequemer Gegner sein kann, bekam der VfL bereits bei der 24:29-Hinspielniederlage zu spüren.

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