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Rohrsens Torjägerin spielt nächste Saison für Minden-Nord

Huch wechselt zum HSV

Rohrsen/Minden. Erst vor wenigen Tagen kündigte Lisa Huch an, Rohrsens Handballfrauen am Saisonende verlassen zu wollen. Jetzt steht auch fest, wohin sie geht: Rohrsens Top-Torjägerin wechselt zum Drittligisten HSV Minden-Nord. Das bestätigte Jörg Schröder, der beim HSV als Geschäftsführer für den Frauenhandball tätig ist, gegenüber der Dewezet. Huch, aktuell mit 148 Saisontoren zurzeit die zweitbeste Torschützin der 3. Liga (Staffel Nord), „ist eine echte Verstärkung für uns“, so Schröder.

veröffentlicht am 03.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

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aro

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Huch sei mit 21 Jahren noch eine junge Spielerin, „die ideal in unser Konzept passt“. Die 1,83 Meter große Huch, die im linken Rückraum als Ersatz für Lena Heidermann verpflichtet wurde, war schon einmal bei den „Knetterheidis“ als Neuzugang im Gespräch. Damals spielte sie noch für Blombergs Bundesliga-Reserve. „Der Kontakt zu ihr ist nie abgerissen“, so Schröder. Nachdem der Tabellensiebte den Klassenerhalt in der 3. Liga bereits frühzeitig gesichert hat, treibt der Geschäftsführer beim HSV Minden-Nord die Runderneuerung des Kaders voran. Neben Huch wechseln auch Laura Sandmann (TV Verl), Janina Kaiser (TuS Nettelstedt) und Madeleine Benecke (VfB Holzhausen) zum HSV. Doch mit den vier Neuen seien die Planungen noch nicht beendet, denn der Klub aus dem Mindener Norden hat sich laut Schröder ehrgeizige Ziele gesetzt: „Wir wollen zurück in die Spitze der 3. Liga.“ Und Huch, die mehrere Angebote aus der 2. und 3. Liga hatte, spielt dabei eine wichtige Rolle. In Rohrsen wurden die Verantwortlichen von dem vor einigen Tagen angekündigten Abschied ihrer besten Torjägerin völlig überrascht, weil sie davon ausgingen, dass Huch beim MTV für die kommende Drittligasaison schon zugesagt hatte. Auch die Enttäuschung von Huch („Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Verein mich unbedingt halten wollte“) konnte Kapitänin Nina Griese nicht nachvollziehen: „Es hat mit keiner Spielerin so viele Gespräche und bei keiner solche Bemühungen gegeben wie bei Lisa.“ Dementsprechend groß war die Enttäuschung, als sich herumsprach, dass Huch ausgerechnet zu einem direkten Konkurrenten wechseln will. „Ich bin davon überzeugt, dass Lisa bis zum Ende alles gibt, um mit uns den Klassenerhalt zu schaffen“, so Griese.



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