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TSV Burgdorf gewinnt 35:27 gegen Zweitligist Minden

„Hottis“ Motivationskünste reichen nicht zum Sieg

Handball (kf). Ein Freundschaftsspiel war es wahrlich nicht, was Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf und der Zweitligist GWD Minden den 150 Zuschauern in der Sporthalle Kirchohsen boten. Am Ende einer Partie, in der es richtig zur Sache ging, gewann der Erstligist mit 35:27 (14:14). Der auffälligste Akteur des Abends stand aber nicht auf, sondern neben dem Spielfeld.

veröffentlicht am 04.08.2011 um 22:04 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

Handball (kf). Ein Freundschaftsspiel war es wahrlich nicht, was Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf und der Zweitligist GWD Minden den 150 Zuschauern in der Sporthalle Kirchohsen boten. Am Ende einer Partie, in der es richtig zur Sache ging, gewann der Erstligist mit 35:27 (14:14). Der auffälligste Akteur des Abends stand aber nicht auf, sondern neben dem Spielfeld. Auf Mindener Seite mit Horst „Hotti“ Bredemeier ein Mann, der ohne Handball einfach nicht leben kann. Als sein Team mit 1:5 ins Hintertreffen geraten war, kochte bei ihm das Blut. Den Ex-Nationaltrainer hielt es nicht eine Minute mehr auf der Bank. Seinem Ruf als Motivationskünstler machte er wieder einmal alle Ehre. Während Chefcoach Ulf Schefvert die nötige Ruhe ausstrahlte, brodelte bei GWD-Manager Bredemeier mehr und mehr der Kessel. Und das Feuer sprang auch auf die Mannschaft über, die bis zur Pausen zum 14:14 ausgleichen konnte. Vor allem einen seiner Youngster hatte „Hotti“ bestens motiviert. Den 18-jährigen Artjom Antonewitsch, der in der Sporthalle Kirchohsen das Handballspielen gelernt hatte. Der Emmerthaler Junge bedankte sich für seinen Einsatz mit zwei blitzsauberen Toren.

Nach der Pause bestimmte aber der Erstligist klar das Spiel. Da halfen auch „Hotti“ Bredemeiers Künste nichts mehr. Die Burgdorfer konnten noch eine Schüppe drauflegen und bauten die Führung locker aus. Dafür sorgten vor allem die Haupttorschützen Lars Lehnhoff (9), Alvis Jurdzs (6), Morten Olsen (5) und Torge Johannsen (4). Bei GWD Minden ragten Aljoscha Schmidt (6), Dalibor Doder (5), Sören Südmeier (2) und der frischgebackene Junioren-Weltmeister Christoph Schmidt (2) heraus.

Auch in Emmerthal motiviert bis in die Haarspitzen. So kennt man ihn – den ehemaligen Nationaltrainer Horst „Hotti“ Bredemeier.

Fotos: nls (2)



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