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Handball: Oberliga-Schlusslicht in Plesse / Rohrsen gegen Hollenstedt

HO-Handball geht auf Abschiedstour

HAMELN-PYRMONT. Am Rosenbusch ist es finster geworden. Denn nach der Oberliga-Heimpleite gegen den Tabellenvorletzten MTV Geismar dürfte bei den HO-Handballerinnen wohl auch der kleine Funken Hoffnung am Ende des Tunnels erloschen sein.

veröffentlicht am 20.02.2019 um 15:59 Uhr

Lucie Albrecht (HO-Handball)
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Wenn das Schlusslicht der 4. Liga am Samstag (17.30 Uhr) zur HSG Plesse-Hardenberg fährt, beginnt für die Mannschaft um Kapitänin Maren Wiebusch die Abschiedstour. Denn bei nur noch neun ausstehenden Spielen – davon fünf in fremden Hallen – kann dem HO-Team nur noch ein Handball-Wunder vom Abstieg in die Landesliga retten. Und die gibt es bekanntlich nur selten. Hinzu kommt, dass Lisa Huch die Saison aufgrund ihrer Achillessehnenprobleme wohl schon abhaken kann. Mehr als sporadische Einsätze dürften für die Torjägerin nicht mehr möglich sein.

Aber immerhin konnte Trainer Frank Käber in den letzten Spielen einige positive Ansätze entdecken. Wenn seine „jungen Wilden“ zeigten, dass sie in der Oberliga auf Augenhöhe mitspielen und die gegnerische Abwehr durchaus alt aussehen lassen können. So wie Lucie Albrecht, die zehnmal in Northeim traf, Sophia Nagel (achtfache Torschützin gegen Geismar) und Laura Tirschler, die sechs Treffer gegen Spitzenreiter HSC Hannover erzielte. Gute Ansätze werden zwar auch in Plesse kaum für eine Überraschung reichen, aber ein achtbares Resultat wollen die HO-Handballerinnen schon mitbringen.
MTV Rohrsen – TuS Jahn Hollenstedt (Sa., 17 Uhr, Hohes Feld). Im Hohen Feld hatten Rohrsens Gegner in dieser Saison nichts zu bestellen, und daran soll sich auch gegen Hollenstedt nichts ändern. Denn die Jahn-Handballerinnen scheinen zu dem Wunschgegnern des MTV zu zählen. Schon in der Nordheide fiel Rohrsens erster Auswärtssieg der Saison mit 34:20 deutlich aus. Und zwei Punkte würden Trainer Carem Griese und seinem Tortrio mit Victoria Pook, Celina Männich und Carina Wolf erneut gut ins Konzept passen. Schließlich hat man ein großes Ziel vor Augen – Vizemeister hinter Überflieger HSC Hannover. Doch mit Badenstedt II, Heidmark und Hollenstedt melden dafür derzeit mindestens drei weitere Teams Ansprüche an.

Rohrsens Siebenmeter-Spezialistin Carina Wolf. Foto: nls


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