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Rohrsens Coach wird seinen Vertrag nur verlängern, „wenn die sportliche Perspektive stimmt“

Hört Michael Hensel als Meister-Trainer auf?

Quo vadis, MTV Rohrsen? Sportlich läuft es zurzeit prima. Mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten Germania List könnten Rohrsens Handball-Frauen am Samstag (17 Uhr) Vereinsgeschichte schreiben, denn dann würde der noch ungeschlagene Herbstmeister mit einer weißen Weste in der Oberliga überwintern.

veröffentlicht am 17.12.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 08:58 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Das wäre eine Premiere in der über 100-jährigen Geschichte des Männerturnvereins. Und auch Rohrsens Coach Michael Hensel hat so eine Erfolgsstory als Trainer „bisher noch nicht erlebt“. Mit 24:0 Punkten ist der Weg zum Titel zwar frei, weil der Tabellenzweite Northeimer HC (20:4 Punkte) schon zwei Niederlagen auf dem Konto hat. Aber ob der MTV Rohrsen als Meister in spe auch in die im Vergleich zur Oberliga wesentlich teurere 3. Handball-Liga aufsteigen würde, ist noch ungewiss.

Ohne die finanzielle Unterstützung von Sponsoren kann sich ein kleiner Verein wie Rohrsen das Abenteuer Aufstieg vermutlich nicht noch einmal leisten. Und eine Saison in der 3. Liga auf Pump wird es beim MTV nicht geben, solange Rohrsens Handball-Chef Thomas Niepelt das Sagen hat. Und das ist auch gut so. Was aus einem Verein wird, der jahrelang über seine Verhältnisse lebt, zeigt die Insolvenz des Hamelner Traditionsklubs Preußen 07. Und auch die Fast-Pleite des VfL Hameln, der durch die ehemaligen Bundesliga-Handballer tiefrote Zahlen schrieb und bis heute in der Kreide steht, ist ein warnendes Beispiel. Doch wenn der Aufstieg in die 3. Liga am Geld scheitern sollte, scheint der Abschied von Rohrsens Coach nicht ausgeschlossen. Das deutete er jedenfalls gegenüber der Dewezet an.

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