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VfL besiegt „Ohne-Patte-Fluch“ beim 25:21 in Wittingen / Rot für Heemann

Höltje und Maczka zaubern

Wittingen. Handball-Oberligist VfL Hameln hatte bislang immer so seine Nöte, wenn man in einer Sporthalle mit Patte-Verbot auflaufen musste. „Das war auch eine Kopfsache. Die Blockade scheint nun gelöst“, atmete Trainer Henning Sohl durch. Denn beim starken Aufsteiger VfL Wittingen feierte der VfL einen verdienten 25:21 (9:11)-Sieg und kehrte in die Erfolgsspur zurück.

veröffentlicht am 18.01.2015 um 13:45 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Insbesondere in der zweiten Halbzeit spielten die Weserstädter ihre ganze Klasse aus und zeigten den technisch besseren Handball. „Das war ein ganz wichtiger Sieg und hat meinen Zorn etwas verrauchen lassen“, zeigte sich Chefcoach Sohl zufrieden und freute sich über „die kämpferisch starke und geschlossene Mannschaftsleistung.“ In der ersten Hälfte hatte der VfL Hameln zunächst noch so seine Schwierigkeiten mit dem ungewohnten Spielgerät und haderte zudem auch noch mit einigen Schiedsrichterentscheidungen.

Die Folge war ein 7:11-Rückstand nach 25 Minuten. In der zweiten Halbzeit kamen die Blau-Weißen dann immer besser zurecht und übernahmen das Kommando. Binnen sieben Minuten wurde aus dem Rückstand eine 13:12-Führung (37.). Der Vorsprung wurde dann bis zur 44. Minute auf vier Tore ausgebaut (17:13) und auch nicht mehr aus der Hand gegeben. Insbesondere Torben Höltje und Sebastian Maczka hatten ganz starke Szenen. Kurios: die Hamelner eröffneten das Match mit einem Kempa-Tor (Höltje auf Maczka) und setzten auch den 25:21-Schlusspunkt mit einem Kempa-Trick von Maczka auf Pille. „Das hatte schon was“, grinste Sohl. Heiko Heemann sah in der 57. Minute nach einer Rangelei ebenso Rot wie Gegenspieler Stefan Tietz.

VfL Hameln: Rosenthal, Rüter - Höltje (7/1), Maczka (5), Glatz (3), Pille (3/2), Henke (2), Heemann (2), Jürgens (2), Colussi (1), Künzler, Brendler, Schorich, Gödecke. jko



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