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Höltje holt den Hammer raus

Hameln fegt Hohnhorst mit 38:22 aus der Halle / Starkes Debüt von Adnan Jasarevic

veröffentlicht am 23.02.2014 um 14:15 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

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Autor:

Jürgen Kohlenberg

Hameln. Gala-Abend in der Sporthalle Afferde. Mit38:22 (21:12) überrannte der VfL Hameln in der Handball-Oberliga die SG Hohnhorst/Haste und festigte den zweiten Platz. Selten verlief das Derby derart einseitig. Die Hausherren spielten mit dem erschreckend schwachen Gegner Katz und Maus und zelebrierten 60 Minuten Einbahnstraßen-Handball. „Hameln hat eine super Abwehr gestellt und war gedanklich viel schneller als wir. Wir haben sie zu einfachen Toren förmlich eingeladen“, schüttelte Hohnhorsts Spielmacher Sebastian Reichardt den Kopf und hatte sich seine Rückkehr an alte Wirkungsstätte ganz anders vorgestellt. „Ein überragendes, richtig geiles Spiel meiner Mannschaft“, frohlockte Trainer Sönke Koß. Von Beginn an war der VfL hellwach, ließ den Schaumburgern mit einer vom überragenden Patrick Künzler organisierten guten Deckung keine Luft zum Atmen. Und wenn doch einmal ein Ball den Abwehrriegel passierte, war Torwart Frank Rosenthal zur Stelle. Mit 18 gehaltenen Bällen, darunter auch einem Siebenmeter von Bastian Harendt, macht der Routinier sich zwei Tage nach seinem 33. Geburtstag selbst das schönste Geschenk. Im Angriff waren Torben Höltje, mit 9/2 Toren erfolgreichster Werfer, und Oliver Glatz in ihrer Spiellaune nicht zu bremsen und sorgten mit ihren Ideen dafür, das sich letztendlich alle Akteure in der Torschütztenliste verewigen konnten. Über 7:3 nach elf Minuten warfen sich die Hausherren bis zur 21. Minute bereits einen 14:7-Vorsprung heraus. „Wir haben trotzdem zu keiner Phase nachgelassen. Egal, welche Besetzung ich aufs Parkett geschickt habe, es hat alles gepasst“, lobte Sönke Koß. Der Chefcoach bewies auch Mut und warf in der 46. Minute den A-Jugendlichen Adnan Jasarevic ins kalte Oberliga-Wasser. Der 17-Jährige steuerte noch vier Treffer zum Sieg bei. „Durch den Ausfall von Engelhard wollte ich noch einen Linkshänder im Kader haben. Adnan hat das wirklich gut gemacht“, lobte Koß, während Jasarevic seine „Einstandskiste“ Bier in die Kabine schleppte.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Höltje (9/2), Backhaus (5), Jasarevic (4/1), Glatz (3), Jannis Pille (3), Schorich (3), Gödecke (3), Wood (3), Raabe (2), Heemann (1), Künzler (1), Colussi (1).



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