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Elf Tore beim 29:28 gegen Großenheidorn

Höltje – der Mann ohne Nerven

Hameln. Am Ende wurde es doch noch eine ganz schwere Geburt für den Handball-Oberligisten VfL Hameln im Duell gegen den MTV Großenheidorn. Erst Torben Höltje machte mit seinem elften Treffer den knappen 29:28 (16:11)-Sieg perfekt.

veröffentlicht am 21.02.2016 um 09:38 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

„Da war schon ein Quäntchen Glück dabei“, gab Andreas Gödecke nach dem Sieg des VfL Hameln im Oberliga-Duell gegen den MTV Großenheidorn zu. Wie schon in der Hinserie entschied der VfL die Partie denkbar knapp mit 29:28 (16:11) für sich. Der Sieg stand in der Schlussphase zwar erneut auf des Messers Schneide. Doch am Ende waren die erhofften Punkte in Sack und Tüten, und damit genau das passende Geschenk zum 35. Geburtstag von Torhüter Frank Rosenthal gerettet.

Als die Großenheidorn erstmals zum 28:28 ausgleichen konnte, drohte die dritte Niederlage in Folge. Doch in solch heiklen Szenen konnten sich die Hamelner wieder einmal auf ihren Kapitän verlassen. In letzter Minute rettete Torben Höltje, der zuvor schon zehnmal getroffen hatte, vom Siebenmeterpunkt den 29:28-Zittersieg. Da konnte Trainer Henning Sohl kräftig durchatmen: „Ein ganz wichtiger Sieg, auch wenn wir ihn am Ende glücklich über die Zeit gebracht haben.“ Im zweiten Spielabschnitt machten sich seine Spieler trotz der klaren Führung das Leben selbst schwer. „Da haben wir oft zu früh abgeschlossen“, bemängelte Sohl, der aber auch mit der Abwehrarbeit nicht mehr zufrieden war. Da musste im Tor Tim Heisterhagen, der in der 40. Minute den Platz zwischen den Pfosten übernahm, so manchen Schnitzer ausbügeln. „Nach der Pause haben wir nicht mehr den nötigen Zugriff bekommen.“

Dabei hatte alles gut begonnen. Im Tor stand hinter einer griffigen Deckung mit Geburtstagskind Frank Rosenthal der gewohnt sichere Rückhalt, im Angriff glänzte neben Höltje vor allem Rechtsaußen Sebastian Maczka. Nach 25 Minuten hatte der VfL bereits eine solide 15:7-Führung herausgeworfen. Als Sieger im Bad Pyrmonter Duell sah sich nach 60 Minuten ein strahlender VfLer Andreas Gödecke: „Wir haben die Punkte. Da ist es mir egal, ob mein alter Kumpel Milan Djuric für Großenheidorn fünf Tore geworfen hat.“

Ein Blick auf den Spielplan macht deutlich, dass der neunte Heimsieg eminent wichtig war. Denn in den kommenden Wochen warten auf die VfLer, die weiter auf Tabellenplatz sechs rangieren, beim Spitzenreiter MTV Braunschweig, in Münden, Barsinghausen und bei Börde Handball gleich vier Auswärtsspiele in Folge. Das wird hammerhart!

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen – Brodhage, Glatz (2), Otto (3), Henke, Höltje (11/4), Heemann, Niemeyer (5), Künzler, Jasarevic (1), Gödecke, Jürgens, S. Maczka (7).



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