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Emmerthals Handball-Chef Stephan Kutschera warnt vor dem Derby gegen VfL II

Höchste Vorsicht!

Emmerthal. Absolute Hochspannung herrscht in der Handball-Landesliga, wenn am Sonntag (17 Uhr) in Kirchohsen das Derby zwischen der TSG Emmerthal und dem VfL Hameln II angepfiffen wird.

veröffentlicht am 15.01.2016 um 16:22 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:45 Uhr

Am ersten Spieltag im neuen Jahr darf in der Handball-Landesliga der große Kracher natürlich nicht fehlen. Die TSG Emmerthal empfängt am Sonntag (17 Uhr) in der Sporthalle Kirchohsen die Oberligareserve des VfL Hameln zum Kreisderby. Zweiter gegen Siebter – von der Tabellensituation sollte es eine klare Angelegenheit werden.

Doch Emmerthals Handball-Chef Stephan Kutschera, der ein volles Haus erwartet, hält den Ball flach: „Höchste Vorsicht! Die VfLer werden bestimmt ihre beste Truppe aufbieten.“ Und die könnte den Emmerthalern durchaus Probleme bereiten. Die Oberliga-Youngster aus der Truppe von Trainer Henning Sohl spielen zwar bereits am Samstag gegen Rosdorf. Doch da sie sich aufgrund des Regelwerks nicht festspielen können, brennen sie förmlich auf ihren zweiten Wochenendauftritt. Vor allem André Brodhage, der bei der TSG das Handballspielen lernte. So ein Derby hat stets besondere Brisanz, da geht es richtig zur Sache. Dazu hat VfL-Coach Daniel Wick mit Tim Otto, Adnan Jasarevic oder Tim Jürgens weitere „Pfeile im Köcher“. So machen sich weder der Vereinschef noch Trainer Christian Raddatz etwas vor. „Wenn der VfL alles an Bord hat, wird das ein Spiel auf Augenhöhe“, ist sich Kutschera sicher. „Da spielt der aktuelle Tabellenstand überhaupt keine Rolle.“ Auch die Tatsache, dass seine Mannschaft seit sechs Spieltagen ungeschlagen ist, hat für TSG-Torjäger Arnold Schorich morgen lediglich statistischen Wert. Schließlich spielte er in der letzten Saison noch im VfL-Trikot und weiß, wie dort die Uhren ticken.

Der VfL II, der vor der Weihnachtspause TuS Empelde mit 41:26 aus der Halle fegte, fährt mit breiter Brust zum Rivalen. Nicht nur deshalb rechnet sich auch Co-Trainer Hannes Bäkmann eine Siegchance aus: „Die TSG hat mit Florian Backhaus, Gordon Wahl und Arnold Schorich zwar einen starken Rückraum, trotzdem können wir mit unserem schnellen Spiel für eine Überraschung sorgen.“kf



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