weather-image
13°

Handball: Rohrsen setzt Höhenflug mit 34:20-Triumph fort / 31:37 – Auch Huch kann HO-Handball nicht retten

Himmel und Hölle

HAMELN-PYRMONT. Himmel und Hölle. Zwei Klubs – zwei Welten. Während die HO-Handballerinnen in der Oberliga nach der dritten Heimpleite gegen die HSG Plesse (31:37) im Tabellenkeller weiterhin die Köpfe hängen lassen, gibt es beim MTV Rohrsen nach dem 34:20-Sieg in Hollenstedt nur strahlende Gesichter.

veröffentlicht am 30.09.2018 um 13:40 Uhr

Lucie Albrecht (HO-Handball) im Anflug.
Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Es läuft einfach beim Tabellenzweiten, der nun mit dem 34:20-Triumph in Hollenstedt das nächste Ausrufezeichen in der noch jungen Saison setzte. Wie weit die beiden Kreisrivalen sportlich tatsächlich auseinander liegen, wird sich nach der dreiwöchigen Pause am 20. Oktober (17 Uhr) in der Sporthalle Hohes Feld zeigen. Dort steigt dann das erste Frauen-Derby in der Oberliga-Historie von Hameln-Pyrmont. Stand jetzt, könnte das allerdings sehr einseitig werden. Auf der anderen Seite hat HO-Trainer Frank Käber nun ausreichend Zeit, um sein verunsichertes Team wieder aufzubauen. Dass aber nur eine absolute Top-Angreiferin wie Lisa Huch, die gegen Plesse gleich 17 Tore warf, im Kampf um den Klassenerhalt nicht ausreicht, wird auch er längst wissen. Auch wo er ansetzen muss: Bei seiner Defensivabteilung. Die ist offensichtlich noch nicht in der neuen Spielklasse angekommen. „Wir sind noch zu naiv und dafür zahlen wir Tribut. Noch reicht es nicht für die Oberliga“, stellt Käber fest.

Derartige Probleme kennt sein Pendant Carem Griese beim MTV derzeit nicht. Seine Abwehr um die starke Torhüterin Jenny Schäfer steht, und vorne fackeln Celina Männich, Victoria Pook und Co. nicht lange im Abschluss. Auch wenn der souverän herausgespielte 34:20-Triumph in Hollenstedt Hoffnung auf mehr macht, tritt Rohrsens Coach aber vorsichtshalber auf die Euphoriebremse. Sein Credo: Auf dem Teppich bleiben. „Aktuell ist es ein schöner Anblick, mehr aber auch nicht. Es sind gerade einmal fünf Spiele gespielt. Positiv ist für uns das Selbstvertrauen, das aus dem Lauf resultiert“, bleibt Carem Griese Realist.

Trotzdem scheint sich seine kontinuierliche Aufbau-Arbeit nun im dritten Trainerjahr beim MTV Rohrsen mehr und mehr auszuzahlen. Der Verjüngungsprozess ist ihm gelungen, auch wenn es „noch unheimlich viele Dinge gibt, die diese junge Mannschaft besser machen kann. Und daran wollen wir arbeiten.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt