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Kay Behnke und Nils Eichenberger füllen beim Drittligisten das Loch auf der rechten Außenbahn

HF Springe: Top-Talente kommen aus Hildesheim

Die Handballfreunde Springe haben zwei Junioren-Nationalspieler von Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Hildesheim nicht nur an der Angel, sondern an Land gezogen: Kay Behnke und Nils Eichenberger. Die beiden 19-jährigen Top-Talente werden in Springe geparkt, um in der 3. Liga Spielpraxis sammeln zu können.   

veröffentlicht am 16.06.2011 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:21 Uhr

Handball (jab). Die Baustelle „Rechtsaußen“ bei Drittligist HF Springe ist geschlossen. Zwei Talente von Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Hildesheim treten die Nachfolge von Thomas Bergmann an, der für die neue Saison keinen Vertrag mehr erhielt und zur TS Großburgwedel wechselt: Die Jugendnationalspieler Kay Behnke und Nils Eichenberger, beide 19, werden von der Eintracht vorerst für ein Jahr bei den Springern „geparkt“, um Spielpraxis zu sammeln.

Ähnlich lief es im Vorjahr mit den Burgdorfer Youngstern Bergmann und Jannis Fauteck, die für Springe ein Zweitspielrecht erhielten und öfter von dem Bundesligisten abberufen wurden, als es den Springern lieb war. Mit Behnke und Eichenberger soll das nicht passieren. „Sie spielen ausschließlich bei uns und werden auch hauptsächlich bei uns trainieren“, sagt HF-Manager Dennis Melching. Darauf hätte er sich mit Gerald Oberbecks, dem Hildesheimer Trainer und Manager geeinigt. „Eintracht hat 15 oder 16 Leute im Kader“, sagt Melching, „die beiden gehören noch nicht dazu.“

Beide schnupperten aber in der vergangenen Saison schon Zweitliga-Luft. Behnke erzielte in 24 Spielen 12 Tore, Eichenberger kam 13-mal zum Einsatz und traf 6-mal. „Beide sind sehr gut ausgebildet“, so Melching. Behnke könne außer auf Rechtsaußen auch zur Entlastung von Claus Karpstein auf Halbrechts eingesetzt werden.

Bleiben noch mindestens drei Positionen, die zu besetzen sind: gesucht werden ein Trainer, ein Kreisläufer und ein zweiter Torwart. Der in Hildesheim ausgemusterte Leif Anton sei für den Kreis kein Thema mehr, sagt Melching. „Wir haben lange nicht gesprochen“, so der Manager, der ohnehin einen anderen Typ Kreisläufer sucht: „Einen, der im Mittelblock verteidigen kann und der unseren starken Rückraum unterstützt.“ Eigentlich wollte Melching mit der Kaderplanung schon weiter sein, aber es würden sich immer noch Spieler anbieten, „das hören wir uns erstmal an“.

Auch für den Trainerposten habe er viele Angebote. Vier Leute seien in der engeren Wahl – ein Spielertrainer wie zuletzt Sven Lakenmacher, der das Angebot für die Vertragsverlängerung in Springer ausgeschlagen hatte und zur TSV Burgdorf II gewechselt war, sei nicht dabei, sagt Melching.



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