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HF Springe: Mit Arbeitssieg in die zweite Runde

Handball (jab). Wenn morgen die zweite Runde des DHB-Pokals ausgelost wird, drücken die HF Springe beide Daumen, dass ein attraktives Los für sie dabei ist. Denn zum Auftakt ist der Drittligist seiner Favoritenrolle beim westfälischen Oberligisten TuS Spenge gerecht geworden – wenn auch mit etwas Mühe: Die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshov feierte einen 28:25 (13:14)-Arbeitssieg.

veröffentlicht am 27.08.2012 um 00:02 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:21 Uhr

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Die Gäste kamen gut in die Partie und führten durch Treffer von Daniel Deutsch (2) und Claus Karpstein schnell mit 3:0. Die Gastgeber, die in der vorigen Saison den Aufstieg in die 3. Liga nur knapp verpasst hatten, übernahmen danach aber das Kommando und führten vor der Pause zwischenzeitlich mit 13:10. Nach dem Seitenwechsel setzte sich Spenge sogar auf 22:17 ab. Torwart Andreas Stange, der im zweiten Durchgang für Jendrik Meyer kam, hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Kuleshov wechselte zurück zum starken Meyer, der unter anderem zwei Siebenmeter hielt. Jetzt stellten auch seine Vorderleute ihre Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten und die technischen Fehler in der Offensive ab und glichen innerhalb weniger Minuten zum 22:22 aus.

Bis zum 25:25 blieb die Partie offen, dann spielte der Drittligist seine Routine aus. Linksaußen Fabian Hinz fehlte in der letzten Viertelstunde – er sah nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte. Erst danach setzte Kuleshov auch Kreisläufer Nikolaos Tzoufras ein, den er wegen seiner Bänderverletzung, die er sich im Vorbereitungsspiel bei Eintracht Hildesheim zugezogen hatte, lange geschont hatte.

Klar ist: Zum Saisonstart am kommenden Sonnabend (18 Uhr) gegen Zweitliga-Absteiger Potsdam muss eine Leistungssteigerung her. Bis dahin soll der Kader aber auch noch aufgestockt werden – Anfang dieser Woche will HF-Manager Dennis Melching noch Neuzugänge verkünden.

HF Springe: Meyer, Stange – Deutsch (7), Evangelidis (6), Hinz (5/1), Kolditz (4/1), Mallios (3), Karpstein (2), Tzoufras (1), Gorpishin, Michalsky (n. e.), Borgmann (n. e.).

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