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2. Liga: heute Heimspiel gegen Bietigheim

HF Springe: Lakenmacher muss siegen

Springe. Die Niederlage in Neuhausen am Mittwoch tat richtig weh. Es war die fünfte in Folge für die Handballfreunde Springe, die Luft wird dünn im Tabellenkeller der 2. Liga. Umso wichtiger ist ein Sieg heute (18 Uhr) gegen den direkten Konkurrenten SG BBM Bietigheim.

veröffentlicht am 21.11.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 14:02 Uhr

jan

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Redakteur zur Autorenseite

Springe. Die Niederlage in Neuhausen am Mittwoch tat richtig weh. Es war die fünfte in Folge für die Handballfreunde Springe, die Luft wird richtig dünn im Tabellenkeller der 2. Liga. Umso wichtiger ist ein Sieg am heutigen Sonnabend (18 Uhr) gegen den direkten Konkurrenten SG BBM Bietigheim. Und nicht nur gegen den: „Die Vorgabe an den Trainer ist es, die nächsten drei Heimspiele zu gewinnen“, sagt HF-Manager Dennis Melching. Aber hat Coach Sven Lakenmacher so viel Zeit? Die Frage, ob Lakenmacher auch gegen Hamm (am 4. Dezember in Hameln) und Saarlouis (12. Dezember in Springe) noch auf der Bank sitzt, beantwortet Melching zumindest nicht mit einem klaren Ja.

Lakenmacher kennt die Mechanismen im Sport. „Ich bin aber nicht derjenige, der die Flinte ins Korn wirft“, sagt er. „Ich zweifle auch nicht an mir selber. Das würde ich machen, wenn wir immer chancenlos wären.“ Das sind die Springer aber in der Tat fast nie. Oft genug sind sie ein gleichwertiger, manchmal sogar besserer Gegner – nur leider nie über 60 Minuten. So wie beim 28:30 am Mittwoch in Neuhausen. „55 Minuten lang sind wir die bessere Mannschaft und in den letzten drei, vier Minuten machen wir es uns mit einfachen Fehlern kaputt“, sagt Lakenmacher. „Manche Sachen kann ich den Spielern nicht abnehmen.“ Der Coach spielt auf die verpassten Chancen in Neuhausen an, sich deutlicher abzusetzen. Ähnlich war es schon in Rimpar, Dormagen und Essen.

Aber woran liegt’s? Die Kraft kann es eigentlich nicht sein, dafür ist der Kader – trotz des Verletzungspechs – zu groß. „Es mussten ja die wenigsten Spieler 60 Minuten durchspielen“, sagt Lakenmacher. Die Erfahrung ist sicher ein Faktor. Und in den Augen von Tim Coors – der vor seinem Wechsel nach Springe vor eineinhalb Jahren mit Bietigheim in die 1. Liga aufstieg – „ist es eine Kopfsache“. Möglich, findet auch Lakenmacher: „Es sieht aus, als hätten wir Angst vorm Gewinnen.“

Aber was tun gegen die Angst? An einen Mentaltrainer denken die Verantwortlichen jedenfalls nicht. „Ich glaube, das geht nur um die sportliche Leistungsfähigkeit.“ Die muss die Mannschaft heute unter Beweis stellen – 60 Minuten lang. „Wir müssen kratzen und beißen. Es muss nicht schön aussehen, aber wir müssen das Ding irgendwie über die Bühne kriegen“, sagt Lakenmacher. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einem Sieg eine Serie starten können.“ Als Vorbild dient Neuhausen, das gegen die HF den vierten Erfolg in Serie feierte – von insgesamt fünf.

Die Bank wird gegen Bietigheim wieder voll – vom 15er-Kader fehlt lediglich Hendrik Pollex, der sich im Training vor dem Spiel in Neuhausen einen Mittelfußbruch zuzog.



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