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Bundesliga-Reserve der TSV Burgdorf heute zu Gast / Vor Wiedersehen mit Sven Lakenmacher

HF Springe erwarten einen heißen Tanz

Handball (gö). Wenn heute um 18 Uhr das Heimspiel in der 3. Liga der Handballfreunde Springe gegen die Bundesliga-Reserve der TSV Burgdorf angepfiffen wird, dürfte das Duo an der Tageskasse zu den ersten Siegern des Tages zählen. Das Beinahe-Derby verspricht für die Gastgeber zu einem heißen Tanz zu werden, den sich die HF-Fans mit Sicherheit nicht entgehen lassen werden und so für ein ausverkauftes Haus sorgen werden.

veröffentlicht am 02.02.2013 um 00:05 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

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Sehr viel Brisanz liegt in dieser Begegnung. Da geht es nicht allein um die Revanche für die 21:26-Niederlage am vierten Spieltag in der Vorrunde. Auch die vielen zwischenmenschlichen Beziehungen der Spieler beider Teams werden ihr Übriges dazu beitragen, dass sich eine große sportliche Rivalität über die gesamten 60 Minuten entwickeln wird.

HF-Mannschaftsführer Daniel Deutsch trifft teilweise seine ehemaligen Mannschaftskameraden von Burgdorf wieder. Auch Torwart Jendrik Meyer hat so seine Erinnerungen an die Burgdorfer. Schließlich spielte er zwei Jahre lang für den Bundesligisten. Ein brüderliches Miteinander wird für die 60 Minuten der Begegnung ausgeschaltet: Fabian Hinz (23) aufseiten der Handballfreunde Springe trifft auf seinen jüngeren Bruder Julius (19), der zu den drei 19-Jährigen im Burgdorfer Team zählt neben drei weiteren 18-jährigen Spielern. Die Geschwister Hinz sind Burgdorfer Eigengewächse und durchliefen alle Jugendjahrgänge, bis die sportlichen Wege sich trennten.

Besonders im Focus wird natürlich der Ex-Springer Spielertrainer Sven Lakenmacher stehen, der drei Spielzeiten das Sagen bei den Handballfreunden Springe hatte und nunmehr Gleiches mit der Burgdorfer Bundesliga-Reserve nach dem Aufstieg in die 3. Liga anpeilt.

Er will mit seiner blutjungen Mannschaft – „das mit Abstand jüngste Team der 3. Liga mit einem Durchschnittsalter von 20 bis 21 Jahren“ – dem gestandenen Springer Team so lange wie möglich Paroli bieten. „Springe muss bei seiner derzeitigen Situation gewinnen, und wir wollen es ihnen so schwer wie möglich machen und einen heißen Tanz bieten“, schaut Lakenmacher voraus. Der TSV-Coach verhehlt nicht, „dass ich froh und glücklich wäre, wenn wir etwas Zählbares mitnehmen könnten. Wie von der Ligakonkurrenz eingeschätzt, habe auch ich die Handballfreunde Springe als Titelanwärter gehandelt.“

Die Gäste kommen mit der Empfehlung eines klaren 35:30-Heimsiegs gegen den Tabellenletzten HSV Insel Usedom und werden mit ihrem Spiel den Handballfreunden Springe alles abverlangen.

HF-Coach Holger Schneider sieht der Begegnung mit großem Interesse entgegen: „Es macht immer Spaß, gegen die Bundesliga-Nachwuchsteams zu spielen, denn das sind immer schnelle und attraktive Spiele. Wir haben in den letzten Wochen unsere Leistung stabilisiert und wollen mit einem Heimsieg den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen. Unser Saisonziel bleibt ein einstelliger Tabellenplatz“ Die HF Fans dürfen sich auf eine spannende Begegnung freuen.



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