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Herr Lakenmacher, freuen Sie sich auf das Wiedersehen mit den HF Springe?

Vor dem Wiedersehen mit den Handballfreunden Springe spricht Burgdorfs Reserve-Coach Sven Lakenmacher über das 3. Liga-Derby am Samstag, die Saisonziele und vieles mehr.

veröffentlicht am 20.09.2012 um 16:02 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

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Handball. Drittligist Handballfreunde Springe gastiert am Sonnabend (19.30 Uhr) bei der TSV Burgdorf II. Coach der Bundesliga-Reserve ist seit der vorigen Saison Sven Lakenmacher, der zuvor drei Jahre lang für die HF im Einsatz war, zwei davon als Spielertrainer. Vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein sprach der 47-malige Nationalspieler mit Sportredakteur Jan-Erik Bertram.

Herr Lakenmacher, freuen Sie sich auf das Wiedersehen mit den Handballfreunden?

Vor allem meine Jungs freuen sich auf das Spiel, ist doch klar. Die sind glücklich, dass Sie gegen solche guten Mannschaften spielen können. Das haben sie sich auch verdient. Und die Springer zählen zu den Topfavoriten.

Das haben sie bislang allerdings noch nicht unter Beweis gestellt.

Ich weiß nicht, welche Probleme es da gibt. Aber sie werden sich im Laufe der Saison noch steigern. Mit Theodoros Evangelidis ist ein wichtiger Spieler ja ausgefallen. Ich habe es in Springe schon immer gesagt und sage es auch jetzt meinen Jungs immer: Jedes Spiel muss erst gespielt werden.

HF-Manager Dennis Melching zählt Ihre Mannschaft auch zu den Favoriten der Liga.

Warum er das tut, weiß ich nicht. Vielleicht will er seinen ehemaligen Trainer ja unter Druck setzen (lacht). Aber es zeugt von Respekt für meine Mannschaft.

Aber Sie zählen Ihr Team nicht zu den Favoriten?

Definitiv nicht. Ich weiß nicht, wie man als Aufsteiger als Mitfavorit gelten kann. Ich weiß, dass ich gute Jungs habe, die jeden schlagen können, wenn sie einen guten Tag haben. Aber um konstant über eine Saison oben mitzuspielen, fehlt die Erfahrung.

Aber mit Heidmar Felixson und Adam Weiner sind doch zwei Routiniers dazugekommen.

Weiner war noch gar nicht dabei, er ist noch verletzt. Felixson ist natürlich einer, den wir brauchen, der das Spiel beruhigen kann, wenn es nötig ist. Das ist ein wichtiger Faktor.

Spielen Sie denn noch selber?

Nein, letztes Jahr hatte ich zwei, drei Kurzeinsätze, wenn Not am Mann war, weil Spieler in der Bundesliga-Mannschaft helfen mussten oder verletzt waren. Dieses Jahr ist der Kader so groß, dass es nicht sein muss.

Welche Spieler aus ihrem Team haben denn das Zeug, bald in der Bundesliga-Mannschaft zu spielen?

Hendrik Pollex war ja am Wochenende schon gegen Hamburg dabei. Viele andere haben schon in der Vorbereitung viele Spiele gemacht. Julius Hinz zum Beispiel, der Bruder von Fabian (Linksaußen der HF; d. Red.), oder Malte Semisch und Yannik Schilling.

Ist das Ihre Hauptaufgabe – Talente an die 1. Liga heranzuführen?

Definitiv. Das Ziel war, die Mannschaft in naher Zukunft in die 3. Liga zu führen – das hat gleich im ersten Jahr geklappt. Und die Spieler so zu entwickeln, dass sie in der 1. Liga Fuß fassen können. Ich glaube, dass ich dafür der richtige Trainer bin. Es ist eine tolle Sache, es ist hier alles professionell aufgebaut, von der Erstliga-Mannschaft bis zur Jugend.

Was erwarten Sie vom Spiel am Sonnabend?

Schwer zu sagen. Ich hoffe, es gibt ein schönes Derby und dass wir einen guten Tag haben. Dass meine Jungs motiviert sind, weiß ich.

 

Zur Person: Sven Lakenmacher (41) wechselte 2008 als Spieler von Zweitligist Eintracht Hildesheim nach Springe und führte die HF zum Titel in der Regionalliga. Nach dem Aufstieg wurde er Spielertrainer, wurde mit Springe zunächst Dritter und dann Zweiter in der 3. Liga. Weil seine Philosophie von Nachhaltigkeit und Kontinuität und die der HF-Verantwortlichen, die möglichst schnell in die 2. Liga wollten, nicht zusammenpassten, wechselte er vor der Saison 2011/12 zur TSV Burgdorf II.



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