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Symann gibt grünes Licht für 3. Liga

Hensel happy: „Ich bin froh, dass Inga weitermacht“

Willkommen bei O2. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Signalton.“ Rohrsens Mannschaftsführerin Inga Symann war gestern telefonisch schwerer zu erreichen als ihr Trainer Michael Hensel. Weil der Akku von Hensels Handy mal wieder leer war, schnappte sich der MTV-Coach das Mobiltelefon seiner Frau und rief prompt zurück, um geduldig die manchmal nervigen Fragen eines chronisch neugierigen Sportredakteurs zu beantworten. Natürlich ging es nicht nur um das Oberliga-Topspiel am Samstag (17 Uhr) gegen die Bundesliga-Reserve von Garßen Celle, sondern auch um die Kaderplanung für die 3. Liga.

veröffentlicht am 23.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:09 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Angeblich sind beim designierten Oberligameister MTV Rohrsen die ersten zwei Neuzugänge für die neue Saison schon fix. Doch Namen wollte Hensel noch nicht nennen, „weil es noch einige Details zu klären gibt“. Dass für den TSV Burgdorf, SpG Bandit Magdeburg und Eintracht Hildesheim der Abstieg aus der 3. Liga/Ost bereits besiegelt ist, dürfte Hensels Planungen erleichtern. Denn als Neuzugang steht auch Hildesheims Torjägerin Lisa Huch auf seiner Wunschliste. Mit der talentierte Rückraumspielerin, die früher gemeinsam mit Rohrsens Wirbelwind Janika Kohnke-Zander in der C-Jugend der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf spielte, hat Hensel bereits über einen möglichen Wechsel gesprochen. Aber eine Entscheidung über einen Vereinswechsel wird wohl erst fallen, wenn sie aus ihrem Urlaub zurück ist.

Dafür ist eine andere Personalie in trockenen Tüchern, denn jetzt hat auch Inga Symann ihre Zusage für die 3. Liga gegeben. Schon vor ihrer Babypause hatte die junge Mutter ans Aufhören gedacht. Nun hat sie sich anders entschieden. „Ich bin froh, dass Inga weitermacht“, freut sich Hensel, denn Symann ist das Herz und die Seele des Rohrsener Teams. Als einzige Spielerin hat sie alle Aufstiege des MTV Rohrsen miterlebt – von der Kreis- bis in die 3. Liga. Im Innenblock bildet die Kreisläuferin, die früher auch im Rückraum und auf Linksaußen gespielt hat, zusammen mit Nina Griese das Abwehrbollwerk. Und das soll möglichst auch nächste Saison so bleiben. Doch im Gegensatz zu Symann zögert Griese noch: „Die Entscheidung fällt mir wirklich nicht leicht.“



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