weather-image
Überragende Leistung gegen Northeim – aber Hameln unterliegt 31:35

Henke ackert umsonst

Hameln. Es hat nicht gereicht. Trotz einer starken Leistung unterlag Handball-Oberligist VfL Hameln im Topspiel gegen den Tabellenzweiten HC Northeim mit 31:35. Eine überragende Partie zeigte dabei Hamelns Spielmacher Jannik Henke.

veröffentlicht am 07.02.2016 um 13:54 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:42 Uhr

270_008_7830523_sp209_0802_4sp.jpg

Autor:

Jürgen Kohlenberg

Hameln. Da war mehr drin. Der VfL Hameln kassierte im Top-Spiel der Handball-Oberliga gegen den Tabellenzweiten Northeimer HC eine ärgerliche 31:35 (16:16)-Heimniederlage. Vor großer Kulisse boten die Hausherren dem Drittliga-Absteiger einen großen Kampf und waren in dem temporeichen und streckenweise dramatischen Schlagabtausch bis zum 30:30 in der 56. Minute dick im Geschäft. In der Schlussphase brachten dann aber unkonzentrierte Torabschlüsse gepaart mit einigen strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen um den verdienten Lohn. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde, spielten ihre Routine aus und zogen entscheidend auf 33:30 davon. 105 Sekunden vor dem Ende war somit die zweite Heimniederlage der Saison perfekt. 50 Minuten waren die Unparteiischen Tim Buchmann und Ralf Ertelt vom VfL Wildeshausen jederzeit auf der Höhe des Geschehens, verloren dann aber in der Endphase ihre klare Linie.

„Da waren einige Entscheidungen nicht nachvollziehbar. Das ist sehr schade für meine Mannschaft, die eine tolle Moral gezeigt hat und die Köpfe weit oben hat“, resümierte Trainer Henning Sohl, erkannte aber auch, „dass wir die Partie über die Abwehr verloren haben, weil wir zu viele einfache Treffer aus der Distanz kassiert haben. Mit 35 Gegentreffern gewinnst du nicht.“

„Wir nehmen den Sieg gerne mit, aber ein Unentschieden wäre auch in Ordnung gewesen“, gab Northeims Coach Carsten Barnkothe ehrlich zu. Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten sich die Süd-Niedersachsen bis zur 43. Minute zunächst auf 25:21 ab. Mit einem starken Torhüter Tim Heisterhagen im Rücken und angetrieben vom in Sportgala-Form befindlichen Jannik Henke drehte der VfL das Blatt, markierte fünf Treffer in Folge und lag in der 48. Minute mit 26:25 vorn. „Jannik war überragend, hat Druck gemacht und für die Nebenleute geackert“, lobte Sohl. Bis zum 30:30 ging es hin und her, ehe das Pendel in Richtung Northeim ausschlug. Christian Stöpler (12/5 Tore), und Jan-Niklas Falkenhain (11/1) waren deren beste Werfer.

270_008_7830559_sp219_0802_4sp.jpg
  • Jannik Henke zeigte eine überragende Leistung. awa

VfL Hameln: Tim Heisterhagen, Frank Rosenthal - Tim Otto (8), Jannik Henke (6), Torben Höltje (6/5), Oliver Glatz (4), Andreas Gödecke (3), André Brodhage (1), Jasper Pille (1), Tim Jürgens (1), Sebastian Maczka (1), Patrick Künzler, Adnan Jasarevic, Dominik Niemeyer.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt