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VfL Hameln müht sich zu einem 36:28-Sieg gegen Alfeld

Heisterhagens Glanzparaden

Hameln. In der Handball-Oberliga mühte sich der VfL Hameln zu einem 36:28-Erfolg gegen Abstiegskandidat SV Alfeld. Die Hausherren taten sich lange Zeit schwer und konnten sich erst in der Endphase steigern.

veröffentlicht am 22.11.2015 um 12:50 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

Spitzenhandball geht gewiss anders. Aber dennoch reichte es für Oberligist VfL Hameln am Ende noch zu einem deutlichen 36:28 (17:17)-Pflichtsieg gegen die abstiegsbedrohte SV Alfeld. Lange Zeit taten sich die Hausherren überaus schwer und tüteten die zwei Punkte erst in der Schlussviertelstunde ein. Die Gründe dafür lagen für Trainer Henning Sohl aber auf der Hand: „Wir hatten eine Formation auf dem Parkett, die so noch nicht zusammen gespielt hat.“ Der Chefcoach nutzte die Gelegenheit zum Testen, gab Akteuren Spielanteile, die zuletzt eher weniger zum Einsatz kamen. In der ersten Hälfte lief beim VfL wenig bis gar nichts zusammen. Viele An- und Abspielfehler und eine Abwehr, die diesem Namen zu keiner Zeit gerecht wurde, trieben den Zuschauern die Schweißperlen auf die Stirn. 17 Gegentreffer in 30 Minuten gegen den schlechtesten Angriff der 4. Liga sprechen eine deutliche Sprache. Bis zum 10:13 (21.) rannten die Hamelner einem Rückstand hinterher. In den verbleibenden Minuten bis zum Pausenpfiff bekam der VfL aber noch die Kurve und konnte wenigstens mit einem ausgeglichenen Resultat in die Kabine gehen, wo der Trainer dann etwas lauter geworden ist. Nach 46. Minuten (27:22) war der Widerstand der Gäste aber gebrochen und es gab letztendlich doch noch ein standesgemäßes Ergebnis. Stark in dieser Phase präsentierte sich der in der 43. Minute eingewechselte Torwart Tim Heisterhagen, der neben zwei gehaltenen Siebenmetern noch eine Reihe weiterer Glanzparaden aus seiner kurzen Hose zauberte. „Tim war im entscheidenden Moment voll da. Ihn muss man herausheben“, lobte Sohl. „Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit dem Spiel über weite Strecken nicht. Unsere Defensivleistung war nicht optimal und im Angriff haben wir zu viele Chancen liegen lassen“, zeigte sich Flügelflitzer Adnan Jasarevic selbstkritisch: „Ich hätte sicher auch die eine oder andere Bude mehr machen müssen.“ „Wir haben uns hier tapfer geschlagen und gut verkauft. Aber Hameln ist im Moment auch nicht unser Maßstab“, meinte Alfelds Trainer Marcus Schiech, der nur einen Minikader zur Verfügung hatte und deshalb selbst das Trikot überstreifen musste.

VfL Hameln: Frank Rosenthal, Tim Heisterhagen - Torben Höltje (8/1), Tim Otto (7), Adnan Jasarevic (4), Georg Brendler (4), André Brodhage (4), Oliver Glatz (4), Jannik Henke (2), Dominik Niemeyer (1), Jasper Pille (1), Andreas Gödecke (1), Tim Jürgens, Patrick Künzler. jko

Acht Tore: Torben Höltje. nls


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