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Handball: Oberligist VfL Hameln weiter auf Erfolgskurs / 26:20 gegen SF Söhre

Heisterhagen blickt durch

HAMELN. Nanu, mit Brille? Die stand Torhüter Tim Heisterhagen nicht nur gut, die verschaffte dem Mann zwischen den Pfosten beim 26:20 (13:12)-Heimerfolg des VfL Hameln gegen die SF Söhre auch den nötigen Durchblick. „Ohne geht gar nicht“, klärte der Keeper nach dem Oberliga-Duell auf.

veröffentlicht am 03.03.2019 um 15:05 Uhr

Ein Torwart mit Brille und viel Biss: Tim Heisterhagen sorgte optisch für eine ungewöhnliche Premiere im VfL-Kasten. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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„Eigentlich trage ich aber immer Kontaktlinsen. Eine davon ist beim Spiel in Burgdorf gerissen, deshalb musste ich mit Brille spielen.“

Und mit der für einen Torhüter ungewöhnlichen Sehhilfe war Heisterhagen optisch von Beginn an auf Höhe und zog Söhres Angreifern mit zahlreichen Paraden früh den Zahn. Schon bis zum 19:19 sahen die Zuschauer ein temporeiches Spiel auf Augenhöhe, dann legten der VfL in den letzten zehn Minuten sogar noch einen Schlussspurt vom Feinsten hin. Fünf Tore in Folge sorgten für klare Verhältnisse. Da gingen im Hamelner Wirbel auch alle Anweisungen von Gästecoach Sven Lakenmacher unter. Am Ende war der 26:20-Sieg eine klare Angelegenheit und „Laki“ bedient. Die VfLer verdienten sich vor allem eine Bestnote, weil Jannik Henke und Co. auch im dritten Spiel einer typisch „englischen Woche“ konditionell und spielerisch voll auf der Höhe waren und sie mit 12:2 Punkten aus den letzten sieben Partien fast das Optimum herausholten.

Wohl auch, weil mit Sven Hylmar ein Trainer das Sagen hat, der bei seinen Jungs bestens ankommt. Für Torwart-Trainer Bernd Ricke ist der „Jungspund“ auf der Bank nicht nur menschlich, sondern auch sportlich ein absoluter Topmann: „Das Training ist einfach spitze! Wir haben drei Einheiten in der Woche, da wiederholt sich keine Übung. Und Sven bereitet sich immer akribisch auf das Training und die Spiele vor.“ Das kommt bei der Mannschaft genauso gut an wie seine taktischen Ansprachen vor dem Anpfiff. Und auch während der 60 Minuten entgeht dem ehemaligen Drittliga-Spieler nichts. So auch gegen Söhre. Da merkte Hylmar sofort, dass Jannis Pille im Rückraum zehn Minuten vor dem Abpfiff die Luft ausging. Er brachte Daniel Maczka ins Spiel, und der bedankte sich für seinen Einsatz gleich mit dem Treffer zum 21:19. Erfolgreichster Torjäger war erneut Tim Jürgens, der neunmal traf und damit in den „Oberliga-Klub der 100“ aufrückte. Mit 107 Treffern rangiert Jürgens bereits auf Rang zehn der Torschützenliste.
VfL Hameln: Heisterhagen, Rosenthal – Glatz, Jürgens (9/7), Henke (3), Colusso (1), D. Maczka (2), Künzler, Jasper Pille (2), Dohme (1), Gödecke, Jannis Pille (5), Evert (2), S. Maczka (1).

Sven Hylmar (li.) und sein Co-Trainer Torben Höltje. Foto: nls


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