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MTV Rohrsen reist als krasser Außenseiter nach Fritzlar

Heimstärke trifft auf Auswärtsschwäche

Hameln/Fritzlar. Rohrsens Handballfrauen können im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt gebrauchen, aber am Sonntag (17 Uhr) hängen die Trauben sehr hoch. Der MTV, der mit 9:23 Punkten als Zwölfter momentan auf einem Abstiegsplatz steht, reist als krasser Außenseiter zum Tabellenzweiten SV Germania Fritzlar (27:7 Pkt.). Und der ist zu Hause eine Macht.

veröffentlicht am 06.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Die Heimbilanz von Fritzlar ist bisher makellos: acht Spiele, acht Siege. Im neuen Jahr ist Germania noch ungeschlagen. Es gab drei Siege und auswärts ein 21:21 gegen Leipzigs Bundesliga-Reserve. Wie stark der Tabellenzweite ist, bekamen Rohrsens Frauen bei der deftigen 13:24-Heimpleite im Hinspiel zu spüren. Damals war der Angriff der Schwachpunkt: Schostag & Co. brauchten 45 Versuche, um 13 Treffer zu erzielen. So eine miserable Torchancenauswertung dürfen sich Rohrsens Frauen am Sonntag nicht noch einmal erlauben, wenn sie im David-gegen-Goliath-Duell ihre Außenseiterchance nutzen wollen.

Die ist aber sehr gering, denn gerade auswärts kassierte der MTV in der laufenden Saison eine Niederlage nach der anderen. Der erste und bisher einzige Auswärtserfolg war der 30:25-Sieg in Hahlen – am ersten Spieltag. Danach folgten in der Fremde sieben Niederlagen, am Sonntag droht gegen Fritzlar die achte. Das weiß auch Rohrsens Teammanager Robert Drechsler: „Das wird für uns natürlich ganz schwierig. Fritzlar gehört zu den besten Teams der Liga.“

Kampflos geschlagen geben wird sich Rohrsen aber nicht. Trainer Frank Käber, der neben den Langzeitverletzten auch auf Janika Kohnke-Zander (krank) und Tara Wissmann (verletzt) verzichten muss, hat sein Team intensiv auf die Partie vorbereitet und sich bereits einige Schachzüge durch den Kopf gehen lassen: „Wenn wir eine Chance haben wollen, dann müssen alle Spielerinnen ihre Leistung bringen. Einen Ausfall dürfen wir uns nicht erlauben“, betont Teammanager Robert Drechsler. „Zudem brauchen wir in so einem Spiel auch das Quäntchen Glück.“aro



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