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Acht Tore beim 35:29 gegen Großburgwedel / Höltje stark

Heiko Heemann bringt die „Hölle Nord“ zum Beben

Handball (kf). In den letzten fünf Minuten hielt es keinen der 400 Zuschauer auf den Sitzen. Die „Hölle Nord“ bebte, nachdem Torben Höltje (56. Minute) den VfL Hameln im Oberliga-Duell gegen Spitzenreiter TS Großburgwedel mit 33:27 in Führung geworfen hatte. Die letzten Minuten wurden zu einem wahren Schaulaufen, bei dem allein der VfL nach dem 35:29 (15:14)-Sieg jubelte.

veröffentlicht am 10.10.2010 um 19:20 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:21 Uhr

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Mit einer 3:1-Führung durch drei Tore von Spielertrainer Heidmar Felixson erwischte der Spitzenreiter den besseren Start. Doch als Kreisläufer Heiko Heemann, der im Duett mit Spielmacher Torben Höltje eine überragende Vorstellung bot, die VfLer erstmals mit 7:6 in Führung brachte, war es mit der Herrlichkeit der Turnerschaft vorbei. Der VfL baute die Führung auf 13:9 aus. Dann kam nach einer doppelten Zeitstrafe für Felixson reichlich Hektik auf. Selbst den Unparteiischen Schünemann/Fritz (Bothfeld) stand in dieser Phase der Angstschweiß auf der Stirn. Wichtig, dass der glänzend reagierende VfL-Torhüter Andreas Kinne Ruhe bewahrte und zwei Siebenmeter parierte. Nach der Pause hielten die Hamelner weiter das Tempo hoch. Spätestens als Heemann mit dem 30:24 erstmals für eine Sechstore-Führung sorgte, waren die letzten Hoffnungen von Torwart-Legende Jörg-Uwe Lütt und Co. auf einen doppelten Punktgewinn ausgeträumt. Und VfL-Coach Hajo Wulff konnte sich entspannt zurücklehnen. „Das war unsere bislang beste Saisonleistung“, strahlte Wulff. „Das Spiel lief diesmal richtig rund.“ Ein großes Lob sprach er Youngster Patrick Künzler aus, der im Mittelblock der Abwehr überzeugte.

Auf der Tribüne saß auch Peter Eddelbüttel. Hamelns Handball-Urgestein, der jetzt Oberligist SV Alfeld trainiert, wollte eigentlich seinen nächsten Gegner Großburgwedel beobachten. Doch deutlich mehr geboten bekam er vom VfL Hameln, der Tempohandball vom Feinsten präsentierte.

VfL Hameln: Kinne, Grote – Glatz (2), Jasper Pille, Höltje (6/2), Heemann (9), Künzler, Jannis Pille (7), Schubert (2), Hylmar (6), Wood (2), Clausing, Emmel (1).

Die VfL-Handballer in Jubelstimmung. Foto: nls

Heemann im Anflug – gegen Hamelns Kreisläufer hatte Großburgwedels Abwehr oft genug das Nachsehen.

Foto: nls



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