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Nur Torhüter Robert Drechsler zeigt sich beim 20:30 im Bilde

Haue in der Heide! VfL Hameln kommt in Soltau unter die Räder

Handball (jko). Nach vier Siegen riss die Erfolgsserie des VfL Hameln in der Oberliga. Beim MTV Soltau setzte es eine deutliche 20:30 (13:15)-Pleite. Anstatt auf einen Punkt bis an den Dritten Liebenau heranzukommen, ging es erst einmal wieder runter auf Platz fünf.

veröffentlicht am 17.04.2011 um 15:28 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

Handball (jko). Nach vier Siegen riss die Erfolgsserie des VfL Hameln in der Oberliga. Beim MTV Soltau setzte es eine deutliche 20:30 (13:15)-Pleite. Anstatt auf einen Punkt bis an den Dritten Liebenau heranzukommen, ging es erst einmal wieder runter auf Platz fünf. Die Hamelner erwischten einen schwarzen Tag und wären anstatt in die Soltauer Sporthalle wohl lieber in den Heide-Park gefahren, wo eine Achterbahn-Fahrt mehr Spaß bereitet hätte. Einzig Robert Drechsler, der Torwart der zweiten Mannschaft war für den verletzten Nils Grote dabei und stand 40 Minuten zwischen den Pfosten, zeigte eine ansprechende Leistung und hielt die Pleite noch im Rahmen. „Über den Rest hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Das war nichts“, meinte Teamsprecher Reiner Glatz. Zehn Minuten vor dem Ende musste Drechsler nach einer Knieverletzung aus dem Kasten. Da war die Partie aber ohnehin längst entschieden. „Unglaublich, was wir an technischen Fehlern produziert haben, wie wir die Bälle vertändelt und verloren haben“, schüttelte Trainer Hajo Wulff den Kopf und gab zu, „dass ich die ersten Minuten nach dem Abpfiff schon sprachlos war.“ Mit einer schnellen 3:0-Führung nach fünf Minuten erwischte der VfL sogar einen guten Start und alles schien gut zu werden. Der Vorsprung ging aber relativ schnell flöten, mit einem Rückstand von zwei Toren war zum Pausenpfiff dennoch alles drin. In der zweiten Halbzeit ging es dann aber so rasant abwärts wie von der Achterbahn Colossos. Der VfL brachte nur noch sieben Tore zustande, während der MTV quasi nach Belieben traf und einen Tempogegenstoß nach dem anderen versenkte. Mit einem Zwischenspurt von 21:18 auf 26:18 machten die Heidjer den Sack zu. Insbesondere Viktor Happel (9) und Jan Wagner (6) erwiesen sich als treffsicher.

VfL Hameln: Drechsler, Kinne; Heemann (5), Jannis Pille (5), Hylmar (2), Höltje (2/1), Wood (2/2), Schubert (1), Künzler (1), Clausing (1), Glatz (1/1), Emmel, Henke, Jasper Pille.



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