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Handball-Oberligist VfL reist mit Personalsorgen zur Torfabrik nach Vorsfelde

Hamelns Ziel: Nicht abschießen lassen

Hameln. Es gibt sicherlich leichtere Aufgaben. Am Sonnabend um 19.30 Uhr muss Handball-Oberligist VfL Hameln in der Sporthalle „Im Eichholz“ beim Tabellenzweiten MTV Vorsfelde antreten. Die Hausherren haben bereits fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter HSG Nienburg und stehen mächtig unter Druck. Denn das ausgegebene Saisonziel Wiederaufstieg in die 3. Liga droht nach der überraschenden 25:27-Heimniederlage gegen TG Münden zu scheitern. Mit 733 Treffern stellen die Wolfsburger Vorstädter dennoch den zweitbesten Angriff der Liga und haben mit Bert Hartfiel (154 Feldtore!) den mit Abstand wurfgewaltigsten Schützen der Liga in ihren Reihen. Es erscheint somit fraglich, ob der VfL nach dem schwachen Auftritt in Helmstedt ausgerechnet bei der „Torfabrik“ zu einer Trotzreaktion fähig ist. Doch genau die will Trainer Henning Sohl sehen, auch wenn ihn personell erneut einige Sorgen plagen. Hinter Torben Höltje (Ellenbogenverletzung) und Torwart Frank Rosenthal (Magen-Darm-Grippe) steht ein Fragezeichen. Dazu droht Kreisläufer Heiko Heemann aus beruflichen Gründen erneut auszufallen. „Mir ist es aber einfach zu billig, unser Trauerspiel vom letzten Wochenende allein auf den Ausfall dieser drei Routiniers zu schieben. Wir haben genug Spieler im Kader, die sich schon über mangelnde Einsatzzeiten beschwert haben. Jetzt hatten sie die Chance und nichts daraus gemacht“, findet der Chefcoach deutliche Worte. Die Reise zum erklärten Meisterschaftsfavoriten treten die Hamelner mit einem mulmigen Gefühl an. „Dort brennt die Hütte. Die müssen jetzt alles gewinnen. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht abgeschossen werden“, orakelt Sohl. Schon im Hinspiel (26:36) war sein Team ohne Chance. jko

veröffentlicht am 17.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

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