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Wood und Heemann beim 27:18-Sieg treffsicher / Rosenthal als Rückhalt

Hamelner Haue für Angstgegner Aue

Handball (jko). Fröhliche Weihnachten beim Oberligisten VfL Hameln! Mit einer starken Vorstellung gewann der VfL beim Angstgegner SV Aue Liebenau deutlich mit 27:18 (12:7) und beendet das Jahr nach dem fünften Sieg in Folge mit 20:4 Punkten als Tabellenzweiter.

veröffentlicht am 18.12.2011 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:21 Uhr

Ein Sieg in dieser Höhe war nicht unbedingt zu erwarten, denn neben Sven Hylmar (Kreuzbandriss) und Marcel Engelhard (Platzwunde am Knie) fiel kurzfristig auch noch Torben Höltje aus, der auf der Anreise von Übelkeit heimgesucht wurde. Seine Rolle in zentralem Rückraum übernahm Thorben Kanngießer. Die Hausherren versuchten den Gästen mit einer offensiven Deckung beizukommen und nahmen nahezu über die gesamte Spielzeit zwei Spieler in Manndeckung. „Wir haben eigentlich immer nur vier gegen vier gespielt“, konstatierte Teamsprecher Reiner Glatz. Die Hamelner ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Lediglich in der Anfangsphase blieb Liebenau, wo Tobias Naumann und Malte Grabisch mit jeweils vier Treffern beste Werfer waren, auf Schlagdistanz. Über 8:5 (20. Minute) setzte sich der VfL schon bis zur Pause auf 12:7 ab und baute diesen Vorsprung kontinuierlich aus. Der Schlüssel zum Sieg lag einmal mehr in einer starken und kompromisslosen Abwehr mit einem überragenden Torwart Frank Rosenthal, der unter anderem auch zwei Siebenmeter entschärfte. „Nur 18 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Die ganze Sache war nie in Gefahr“, freute sich Trainer Sönke Koß über das nachträgliche Geschenk seiner Schützlinge zum 35. Geburtstag. Im Angriff verdienten sich Dean Wood mit starkem Gegenstoßspiel und Heiko Heemann Bestnoten. Letztendlich wäre sogar noch ein höherer Sieg möglich gewesen, doch zum einen gab es im Aufbauspiel zu viele technische Fehler, zum anderen verhinderte Aues Keeper Rouven Kibellus mit einer Reihe guter Paraden ein Debakel für seine Farben. „Wir hatten einige Konzentrationsmängel und es fehlte ein bisschen der Killerinstinkt“, haderte der Cheftrainer, wollte aber nicht meckern: „Lassen wir mal schön die Kirche im Dorf. Gegen Liebenau haben wir im Vorjahr zweimal verloren, jetzt haben wir mit neun Toren gewonnen und waren drückend überlegen. Wir können sehr zufrieden sein.“

VfL Hameln: Rosenthal, Kinne – Wood (7), Heemann (6), Jannis Pille (5), Glatz (5/4), Schubert (1), Emmel (1), Henke (1), Kanngießer (1), Künzler, Jasper Pille.

Das Tor immer fest im Blick: Routinier Dean Wood überzeugte mit sieben Treffern beim Hamelner 27:18-Sieg in Liebenau.

Foto: nls



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