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Oberliga-Handballer des VfL Hameln treffen in Alfeld auf ihren Ex-Coach / Anwurf am Sonntag um 17 Uhr

Hajo Wulff freut sich auf das Wiedersehen mit „Ede“

Handball (jko). Verfolgerduell in der Oberliga: Zum Weser-Leine-Derby reist der Tabellensechste VfL Hameln (22:16 Punkte) am Sonntag zum Vierten SV Alfeld (25:15). Anwurf ist um 17 Uhr in der BBS-Halle.

veröffentlicht am 10.03.2011 um 14:18 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:41 Uhr

Handball (jko). Verfolgerduell in der Oberliga: Zum Weser-Leine-Derby reist der Tabellensechste VfL Hameln (22:16 Punkte) am Sonntag zum Vierten SV Alfeld (25:15). Anwurf ist um 17 Uhr in der BBS-Halle. „Wenn wir in der Tabelle noch klettern wollen, müssen wir auch mal ein solches Match gewinnen“, betont VfL-Trainer Hajo Wulff, wohl wissend, dass die Auswärtsbilanz seines Teams mit 7:11 Zählern alles andere als euphorisierend ausschaut. Optimismus schöpft der Coach aber aus dem jüngsten Auftritt beim Primus in Großburgwedel, „wo wir spielerisch die ersten 20 Minuten voll überzeugt und den Spitzenreiter mächtig geärgert haben. Daran müssen wir anknüpfen“. Wulff, der Bestbesetzung aufbieten kann, geht allerdings davon aus, „dass da am Sonntag keine Schönspielerei angesagt ist. Die Alfelder werden heiß sein und wir sind es auch“. „Ich denke, das Match wird ungemein kampfbetont und uns allen Spaß machen. Ich freue mich auch auf das Wiedersehen mit Ede“, blickt der 38-Jährige der kurzen Fahrt an die Leine entgegen. Die vom Hamelner „Urgestein“ Peter Eddelbüttel trainierten Alfelder sind der mit Abstand erfolgreichste Aufsteiger und entführten schon im Hinspiel beim 29:29 einen Zähler aus der Halle Nord. Zwar leistete sich der SV kürzlich eine 1:5-Punkte-Durststrecke, kehrte aber vor 14 Tagen mit dem 28:26-Sieg bei der SG Hohnhorst/Haste rechtzeitig zum Derby wieder in die Erfolgsspur zurück.

Für den ohnehin schon wurfgewaltigen Angriff um die Top-Scorer Benjamin Jentsch, mit 191/67 Treffern Führender der Oberliga-Torschützenliste, und Henrik Sievers (107/13) gab es vor Wochen noch einmal Verstärkung mit Bastian Harendt. Harendt war mit 259/74 „Buden“ Torschützenkönig in der letzten Saison, kam aber beim personell aufgerüsteten Spitzenreiter TS Großburgwedel in dieser Spielzeit überhaupt nicht zum Zuge und entschied sich zum Wechsel. „Ich sehe uns eindeutig in der Außenseiterrolle“, macht Peter Eddelbüttel in Understatement und liefert die Begründung gleich nach: „Wir haben wirklich eine super Hinrunde gespielt, was zum Teil auch dem Aufsteiger-Bonus geschuldet war. In der Rückrunde sind wir aber schon das eine oder andere Mal deutlich in die Schranken geweisen worden.“

Verzichten muss „Ede“ auf den beruflich verhinderten Tim Hartdegen sowie auf Arthur Schlothauser, der in der A-Jugend benötigt wird. Das Geschehen bei seinem Ex-Klub verfolgt Peter Eddelbüttel immer noch sehr intensiv: „Der VfL Hameln ist ja nach wie vor mein Verein. Aber ich hätte die Truppe weiter höher erwartet und schon damit gerechnet, dass man die Spitze mehr ärgern kann.“

Ein Hamelner Handball-Urgestein: Trainer Peter Eddelbüttel trifft am Sonntag mit seinem neuen Klub SV Alfeld auf seinen Ex-Klub VfL Hameln.

Foto: Nebe



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