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VfL Hameln verliert in Nienburg deutlich 27:34 / Nur Glatz überzeugt mit zehn Toren

„Hätten noch zehn Stunden spielen können ...“

Nienburg. Einen komplett gebrauchten Tag erwischte Handball-Oberligist VfL Hameln im Auswärtsspiel bei der HSG Nienburg und kehrte mit einer verdienten 27:34 (14:15)-Niederlage zurück. „Wir hätten noch zehn Stunden spielen können – und auch dann nichts gerissen“, lautete das Fazit von Trainer Sönke Koß.

veröffentlicht am 09.03.2014 um 13:19 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

Bei seiner Analyse fand der 37-Jährige dann auch deutliche Worte: „Insbesondere in der zweiten Halbzeit hat uns der nötige Biss gefehlt. Nienburg hatte in der Konsequenz und Effizienz eindeutig Vorteile.“ Einzig Kapitän Oliver Glatz, mit zehn Toren bester Hamelner, und mit Abstrichen noch Florian Backhaus versuchten sich der Niederlage entgegen zu stemmen. „Einige haben ihr Potenzial diesmal nicht ausgeschöpft“, kommentierte Teamsprecher Reiner Glatz den „Tag zum Vergessen.“ Dabei war der Start in die Partie mit einer 6:4-Führung nach zehn Minuten noch ordentlich. Doch in der Folgezeit ließ der Tabellenzweite zu viele Chancen ungenutzt und leistete sich technische Fehler. Die Hausherren, wo Daniel Fromme (14/3) und Arnar Gudmundsson (5) als erfolgreichste Torschützen in Erscheinung traten, agierten griffiger und hatten beim 12:10 nach 20 Minuten das Match gedreht. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit: Torben Höltje scheiterte gleich mit Siebenmeter an Torwart Christoph Büthe und auch die folgenden beiden Angriffe ließ der VfL liegen. Nienburg konterte jeweils erfolgreich und lag somit nach 33 Minuten mit 18:14 in Front. Beim Stand von 29:20 in der 50. Minute war dann nedgültig der Deckel drauf war. „Gegenüber den letzten Partien waren wir nicht wieder zu erkennen“, analysierte Glatz enttäuscht.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Glatz (10/1), Höltje (5/4), Backhaus (5), Heemann (2), Jannis Pille (2), Schorich (1), Gödecke (1), Wood (1), Colussi (1), Wood, Künzler, Raabe. jko



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